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Olaf Haubold über die Perspektiven von Wohnungsgenossenschaften

04.07.201814:02 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Olaf Haubold über die Perspektiven von Wohnungsgenossenschaften

(openPR) Das Leben in Genossenschaftswohnungen bietet viele Vorteile

Willich, 04.07.2018. „Nachdem nun die Diskussion über die Finanzierbarkeit des Baukindergeldes losgebrochen ist, fragt man sich ernsthaft, warum der Gesetzgeber nicht die einzige Alternative verstärkt fördert, die seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland und bereits davor funktioniert: die Wohnungsbaugenossenschaft“, sagt Olaf Haubold, Genossenschaftsgründer und Genossenschaftsberater der Cooperative Consulting eG. Rund 2000 Wohnungsbaugenossenschaften gibt es in Deutschland. „Das Leben in ihnen ist - statistisch bewiesen - deutlich günstiger als in einer frei finanzierten Wohnung. Das hat damit zu tun, Wohnungsbaugenossenschaften nicht gewinnorientiert arbeiten, sondern zum Nutzen der Mitglieder“, so Genossenschaftsgründer Haubold.



Wer in eine Wohnung einer Wohnungsbaugenossenschaft einziehen möchte, muss zunächst Mitglied der Genossenschaft werden. Hierzu erwirbt man Anteile an der Genossenschaft selbst, wird also „Mitinhaber“ von ihr. „Die Höhe der Anteile richtet sich oft nach der Größe der gewünschten Wohnung“, erklärt Genossenschaftsberater Olaf Haubold. Da man die Wohnung als Mitinhaber nutzt und kein Mieter einer „fremden“ Wohnung ist, unterschreibt man bei Einzug in die Wohnung keinen Mietvertrag, sondern entrichtet ein Nutzungsentgelt. Eine schriftliche Vereinbarung zwischen dem Vorstand der Genossenschaft und dem Mitglied gibt es trotzdem. „Auch eine Maklerkaution oder eine Kaution werden nicht verlangt“, erläutert Olaf Haubold, Genossenschaftsgründer und Genossenschaftsberater der Cooperative Consulting eG.

Für die gekauften Anteile erhalten die Mitglieder eine Dididende. Diese richtet sich nach dem Geschäftsergebnis der Genossenschaft. „Im Zweifel dürfte dies aber der geringere Nutzen sein als die Chance, beispielsweise in einem Ballungszeitraum eine bezahlbare Wohnung zu erhalten“, erklärt Genossenschaftsberater Olaf Haubold. Als weitere Vorteile zählt der Vorstand der Cooperative Consulting eG. auf: „Lebenslanges Wohnrecht und damit Unkündbarkeit, großes Mitspracherecht der Mitglieder beispielweise bei der Frage, in welchem Umfang Sanierungen durchgeführt werden sollen.“ Da nicht die Gewinnmaximierung im Vordergrund stände, würden die Vorstände der Genossenschaften und deren Mitarbeiter zudem alles daran setzen, dass die Mitglieder Wohnungen haben, die ihren Lebensumständen entsprechen.

„Spricht also alles für Wohnungsbaugenossenschaften, dennoch werden sie in der Regel nicht bevorzugt gefördert, beispielsweise durch die Möglichkeit vergünstigt öffentliche Grundstücke zu erwerben“, so Genossenschaftsberater Olaf Haubold. Die Folge sind lange Wartelisten und Wartezeiten, die je nach Größe der Wohnungen schon einmal zwischen zwei und zehn Jahre lauten können. So lange möchten und können viele nicht warten.

Weitere Informationen unter http://www.cc-eg.de

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