(openPR) Erweiterte Anwendungsmöglichkeiten in Therapie und Prävention durch gezielt herbeigeführte Hormonausschüttung
München, 21. Sept. 2006. Ärzte, Masseure und Sportphysiotherapeuten der staatlich anerkannten „Münchner Berufsfachschule für Massage Dr. Lenhart“ haben eine gänzlich neuartige Form der Massage entwickelt – mit überraschenden Wirkungen nicht nur in den klassischen orthopädischen und sportmedizinischen Anwendungsgebieten.
Die gezielte Stimulation der Oxytocinausschüttung durch sanfte, langsame Streichungen des M. trapezoideus („Kapuzenmuskel“ der Schulter und des Rückens) eröffnet ein Wirkungsspektrum, das von der Senkung des Stresshormons Cortisol, der Reduktion von Blutdruck und Pulsfrequenz, über die Erhöhung von Schmerzwahrnehmungsschwellen und die Förderung von Heilungsprozessen bis zu anxiolytischen Effekten reicht. Die Anwendungsmöglichkeiten der Massagetherapie erweitern sich damit bis hin zu psychischen und psychosozialen Krankheitsbildern.
Die Streichungen des Kapuzenmuskels führen nicht nur zu einer Hyperämie des oberen Rückens sowie einer Detonisierung angespannter Muskulatur. Auch eine sichtbare allgemeine Entspannung, Vertiefung der Atmung, Senkung von Blutdruck und Puls sind registrierbar. PatientInnen berichten über eine erhebliche Steigerung des Wohlbefindens, Schmerzlinderung, über ein gestärktes Körper- und Symmetriegefühl, eine Verbesserung des psychischen Zustandes und gesteigertes Selbstvertrauen.
„Nach der Behandlung bin ich im Gleichgewicht und fühle mich mindestens 2 Zentimeter größer“ berichtet eine Patientin. Andere beschreiben ein Gefühl „als hätte man Flügel“ oder „als wäre die Seele berührt worden“.
Ausgangspunkt der Entwicklung waren neue Forschungsergebnisse zur vielseitigen Wirkung des Hypophysenhinterlappenhormons Oxytocin und dessen Stimulierbarkeit durch massageartige Streichelbewegungen, wie sie in Tierversuchen und am Menschen nachgewiesen werden konnte. An US-amerikanischen und skandinavischen Universitäten werden diese Zusammenhänge seit längerem erforscht. Wie die schwedische Physiologin Prof. Dr. Kerstin Uvnäs-Mobert resümmiert: das vielseitige „Wirkungsspektrum macht Oxytocin zu einer klinisch wichtigen Substanz.“
Näheres zum Zusammenhang von Oxytocin und Massage sowie dem sich hieraus ergebenden Anwendungsspektrum finden Sie in einem aktuellen Artikel der Zeitschrift des Verbandes für Physikalische Therapie (VPT):
http://www.vpt-online.de/detailseite.cfm?MeldungsID=423
Die oxytocinstimulierende Kapuzenmuskelmassage nach Lenhart wird in München mit Erfolg angewendet und zunehmend in Workshops und Fortbildungen für Masseure und Physiotherapeuten gelehrt.
Dr. med. Peter Lenhart
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