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Großes Einsparpotential bei der Zustellung auf der letzten Meile

29.06.201811:40 UhrLogistik & Transport

(openPR) Vor rund einem Jahr, im August 2017: Es sind nur noch knapp 50 Meter bis zum Ziel beim Staffelfinale der Leichtathletik-Meisterschaften in London. Jamaika liegt wie zu erwarten in Führung. Und dann ein Sturz. Der schnellste Mann der Welt, Usain Bolt – vielleicht mit den Gedanken woanders, vielleicht zu wenig oder zu stark konzentriert – gerät ins straucheln, stolpert. Und liegt im letzten Rennen seiner Karriere auf dem Boden. Das Ziel erreicht Bolt an diesem Abend nicht. Und sein Land Jamaika landet auf dem letzten Platz des Finallaufes.



Auf „den letzten Metern“ haben schon viele einen Sieg verschenkt. Auch die Besten.

MILLIARDEN VERSICKERN IM NICHTS
So auch in der Logistik. Hier spricht man allerdings von „der letzten Meile“. Gemeint ist der letzte Abschnitt der Zustellung; die Lieferung zur Haus- beziehungsweise Firmentür. Nach einer Ermittlung des Londoner Start-ups What3words ließen sich die weltweiten Kosten dieser finalen Etappe der Auslieferung auf 56 Milliarden US-Dollar pro Jahr senken. Zudem würden rund 54 Millionen Kilogramm an CO2 eingespart.

Die international tätige US-Unternehmensberatung A.T. Kearney spricht bei der letzten Meile gar von 50 Prozent der Gesamtkosten einer Paketlieferung.

HIN UND HER
Aber wie kommen diese hohen Zahlen zustande? Hier wirken verschiedene Faktoren. Zum einen haben viele Kurier-Express-Paket-Dienste (KEP-Dienste) Schwierigkeiten damit, die genaue Adresse zu finden. Gemeint ist damit nicht die Straße, sondern insbesondere die genaue Tür, an der die Pakete geliefert werden sollen. Das ist insbesondere bei Geschäftsadressen der Fall: verwirrende Wolkenkratzerstrukturen, weitläufige Areale, Seiteneingänge …

Zum anderen sind es multidirektionale Verkehre, also die Notwendigkeit mehrmaliger Zustellversuche, weil der Empfänger nicht anzutreffen ist.

Und des Weiteren Staus durch die immer größer werdende Zahl an Bestellungen und damit an Zustellfahrzeugen. Ein Faktor, der insbesondere in größeren Städten und Ballungszentren wirkt.

EIN PROBLEM UND VIELE LÖSUNGSANSÄTZE
Hierzu gibt es nun – aus Politik und Wirtschaft – verschiedene Lösungsansätze, wie die Paketlogistik auf der letzten Meile schneller, effizienter, günstiger sowie plan- und steuerbarer werden könnte. Sowohl für den B2B- als auch für den inzwischen kolossalen B2C-Bereich … Apps, die merken, wann der Kunde zu Hause ist oder mit der sich kurzfristig alternative Lieferadressen bestimmen lassen, gebündelte Lieferungen, paketdienstleisterübergreifende Zustellungen, Selbstbediener-Schließfächer in Supermärkten oder Shopping Centern, mehr Paketshops, mehr Paketzentren, umweltfreundlichere Fahrzeuge (um den immer kostspieliger werdenden CO2-Ausstoß zu minimieren), Predictive Analytics, die dem Kunden auf die Stunde genau mitteilen, wann die Lieferung eintrifft, Kofferraumzustellung … Und dann wird ja auch noch an Paketrobotern beziehungsweise -drohnen gearbeitet.

Den einen Königsweg scheint es jedoch nicht zu geben. Die Lösung wird daher sein, mehrere dieser Ansätze zu kombinieren. Abhängig vom Sender und Empfänger der Ware. Sowie vom Standort. Nur so kann es gelingen – um auf unsere Bolt-Parabel zurückzukommen –, den Staffelstab sicher ins Ziel zu bringen.

Gern beraten wir Sie über die Optimierung der letzten Meile – und schauen mit Ihnen gemeinsam, welche Lösungsansätze für Sie infrage kommen.

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