(openPR) Hagen, 15. Juni 2018 –Erneut zertifiziert hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) das regionale Traumazentrum am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen als Teil des überregionalen Traumanetzwerkes Ruhr und damit netzwerkweit das einzige in der Region. So konnte das Kompetenzzentrum in der Notfallversorgung einmal mehr seine Qualität in der hochwertigen Versorgung von Schwerstverletzten unter Beweis stellen.
Bereits seit fast zehn Jahren bietet das Zentrum am AKH diese umfassende und strukturierte Versorgung von Schwerstverletzten beispielsweise nach Unfällen an. Dafür stehen neben fachlichen Kompetenzen auch besondere technische, apparative und personelle Ressourcen zur Verfügung. So können die Mitarbeiter aller beteiligten Professionen von der Anästhesie bis zur Unfallchirurgie dank festgelegter Strukturen und eingeübter Abläufe „Patienten in größtenteils lebensbedrohlichen Situationen schnell und dennoch bestmöglich helfen“, beschreibt Andreas Hengstmann, Chefarzt der Unfallchirurgie, den Vorteil eines solchen Zentrums.
Bei der nun erfolgten Rezertifizierung wurden all diese Strukturen und Prozesse sowie die Qualifikationen der beteiligten Mitarbeiter noch einmal genauestens überprüft. Sogar ein neuer Hubschrauberlandeplatz wurde auf dem Gelände in der Hagener City geschaffen, um einen schnellen Zugang zum Traumazentrum zu gewährleisten. „Da die zuvor genutzten externen Bereiche durch eine Gesetzesänderung nicht mehr ausreichend waren, haben wir einen adäquate Lösung auf unserem Klinikgelände eingerichtet“, erzählt Susanne Hinzen, die als Leitung des AKH-Qualitätsmanagements den Rezertifizierungsprozess eng begleitet hat. Dabei stand insbesondere der Weg des Patienten von der Notaufnahme über den OP bis auf die Intensivstation im Mittelpunkt des Interesses der Auditoren. Doch damit nicht genug: Die Prüfer hoben auch lobend hervor, dass es über die eigentliche Behandlung hinaus noch eine qualitative Evaluierung der Traumazentrumsfälle gibt, bei denen alle Beteiligten gemeinsam mit der Feuerwehr und dem Rettungsdienst den Einzelfall aufarbeiten. „Von dieser Netzwerkarbeit profitieren Patienten wie Akteure gleichermaßen – das hat die Auditoren besonders beeindruckt“, freut sich Hinzen über die lobenden Worte der Prüfer.
Insgesamt über 70 Patienten werden jährlich von den Experten des regionalen Traumazentrums Hagen behandelt. Dabei handelt es sich in der Regel um Unfalloper und sogenannte Polytraumapatienten, also Patienten mit mehrfach schwersten Verletzungen.
Weitere Informationen über das AGAPLESION ALLGEMEINE KRANKENHAUS HAGEN finden Sie im Internet unter: www.akh-hagen.de











