(openPR) Wiesbaden, 14.06.2018 – Das Thema „Sicherheit (nicht nur) im Straßenverkehr“ genießt bei VITRONIC einen hohen Stellenwert. Schließlich versteht sich der Wiesbadener Mittelständler als technologischer Vordenker und führendes Unternehmen für Verkehrstechniklösungen, die einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit auf den Straßen leisten.
Nun setzt VITRONIC ein zusätzliches Zeichen: Mit der Aktion „Freiwillig 130 km/h“ möchte das Unternehmen mit positivem Beispiel in Sachen angepasstem Fahren vorangehen. Daher führt VITRONIC ein freiwilliges Tempolimit von 130 km/h bei seinen Poolwagen ein. Symbolisch werden hierfür blaue „Freiwillig 130 km/h“-Aufkleber auf die Auto-Armaturen angebracht.
Seit etwa 20 Jahren betreibt VITRONIC einen eigenen Firmenfuhrpark mit aktuell rund 40 Fahrzeugen. Diese werden pro Jahr von etwa 80 bis 100 Mitarbeitern genutzt. Jeder von ihnen fährt im Durchschnitt zirka 40 – 50.000 Kilometer. Wenn man genutzte Mietwagen in die Rechnung mit einbezieht, werden bei VITRONIC jedes Jahr ungefähr 4,5 bis fünf Millionen Kilometer mit dem Auto zurückgelegt. Im Jahr 2017 gab es insgesamt 36 Vollkaskoschäden und 12 Haftpflichtschäden – glücklicherweise keiner davon mit schweren Auswirkungen auf Leib und Leben.
Hohe Geschwindigkeiten = hohes Unfallrisiko?!
Aktuelle Zahlen aus der Unfallforschung bekräftigen den Schritt hin zur freiwilligen Geschwindigkeitsbeschränkung: Deutschland ist das einzige Land in der EU in dem keine allgemeine, auf dem gesamten Autobahnnetz geltende, Geschwindigkeitsbegrenzung existiert. Im vergangenen Jahr sind 409 Menschen auf deutschen Autobahnen durch Verkehrsunfälle ums Leben gekommen. Dies ist eine traurige Bilanz, die den positiven Effekt einer Tempobegrenzung untermauert. Hinzu kommt die vielfach wissenschaftlich bestätigte These, dass die Verringerung der Durchschnittsgeschwindigkeit von fünf Prozent zu etwa zehn Prozent weniger Unfällen mit Verletzten und zu 20 Prozent weniger tödlichen Unfällen führt.
„Tag der Verkehrssicherheit 2018“ als passender Aktionsrahmen
Die Initiative „Freiwillig 130 km/h“ bettet VITRONIC in den vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) initiierten „Tag der Verkehrssicherheit“ ein. In dessen Rahmen finden deutschlandweit, nunmehr zum 14. Mal, unter dem Motto „Gemeinsam für mehr Sicherheit“ kleine und große Aktionen statt, die die Bürger für das Thema sensibilisieren sollen.
Bei VITRONIC fiel am Mittwoch, dem 13.06.2018, der Startschuss für die firmeninterne Initiative. Daniel Scholz-Stein, Geschäftsführer Vertrieb bei VITRONIC, präsentierte das Projekt und seine Hintergründe. Inhaltlich unterstützt ihn dabei Michael Beckmann von der Verkehrswacht Wiesbaden e.V., der aktuelle Zahlen und Fakten zur Verkehrssituation sowie Initiativen der Deutschen Verkehrswacht vorstellte. Im Anschluss wurde symbolisch der erste Poolwagen mit dem eigens entworfenen „Freiwillig 130 km/h“-Aufkleber bestückt. „Die Begrenzung der Poolwagen erfolgt auf freiwilliger Basis“, erklärt Daniel Scholz-Stein. „Wir möchten mit unserer Aktion an die Vernunft unserer Mitarbeiter appellieren und hoffen, möglichst viele motivieren zu können, die empfohlene Richtgeschwindigkeit von 130 km/h einzuhalten – auch wenn die Zeit vielleicht einmal drängt!“ „Die Verkehrswacht Wiesbaden begrüßt die Aktion von VITRONIC. Wir würden uns wünschen, dass mehr Unternehmen und Bürger diesem Beispiel folgen und aus freien Stücken die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h auf Autobahnen einhalten“, kommentiert Michael Beckmann die Initiative. „Jeder Verkehrstote aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit ist einer zu viel.“
VITRONIC ist seit 2016 Mitglied des DVR. „Ein Grund mehr, die Vision Zero – und damit Zeit für null Verkehrstote – aktiv zu unterstützen“, bekräftigt Scholz-Stein.
Zum Anlass passend, bietet VITRONIC auch in diesem Jahr ein Fahr-Sicherheitstraining für seine Mitarbeiter an.












