(openPR) Nur 1-2 Prozent aller Patienten in Deutschland werden schmerztherapeutisch behandelt – eine erstaunlich geringe Zahl, findet Dr. Wolfgang Welke, Direktor der Klinik für Anästhesie und Schmerzmedizin, am Marienhospital Letmathe: „Bedenkt man, dass allein 10 bis 15 Millionen Menschen hierzulande an chronischen Schmerzen leiden und zudem die Zahl an Schmerzpatienten im höheren Alter stetig steigt, wird klar, dass es einen Mangel an Schmerzkliniken gibt.“ Auch im Klinikalltag stellt der Facharzt für Spezielle Schmerztherapie einen deutlichen Zuwachs an ambulanten und stationären Zuweisungen von Schmerzpatienten fest.
Die Schmerzklinik am Marienhospital Letmathe behandelt als überregionales Schmerzzentrum Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet und sogar aus dem Ausland. Durch den Einsatz innovativer Behandlungsmethoden, wie zum Beispiel einer Spiegelung des Wirbelkanals bei Patienten mit Vernarbungen im Wirbelkanal oder einer Neurostimulation durch einen Schrittmacher im Wirbelkanal, können die Experten dort sogar oftmals Menschen helfen, die bereits seit Jahren unter chronischen Schmerzen leiden und schon gar nicht mehr an die Möglichkeit einer Linderung glaubten.
Egal ob es sich um jüngere Patienten handelt, die beispielsweise häufig unter Kopf- und Gesichtsschmerzen leiden oder, Senioren, denen Rücken- oder Gelenkschmerzen zu schaffen machen oder auch Menschen, die nach einer Operation starke Schmerzen haben, Dr. Welke und sein Team versuchen immer gemeinsam mit dem Betroffenen die Ursache des Schmerzes zu ergründen und behandeln den Patienten dann mit einem ganzheitlichen Therapiekonzept. „Wir haben einen multidisziplinären Behandlungsansatz und beziehen in die Schmerztherapie je nach Bedarf, zum Beispiel Physiotherapeuten, Neurologen oder Psychiater mit ein“, so. Dr. Welke. Ziel der Therapie ist dabei in erster Linie immer, dem Patienten durch die Schmerzlinderung die Möglichkeit zu verschaffen, sein Verhalten zu ändern und selbst wieder aktiv zu werden.







