(openPR) Mit 100.000 Bauchwand- und 275.000 Leistenbrüchen pro Jahr gehören Hernien zu häufigsten operationspflichtigen Erkrankungen in Deutschland. Und so fängt es an: Ein leichter und ste-chender Schmerz ist meist das erste Warnsignal dafür, dass innere Organe durch eine Lücke im Gewebe schmerzhaft nach außen drängen. Das Verschließen des Bruchs mit einem Kunststoff-netz wird dann unumgänglich. Dabei finden die modernen und schonenden Operationsverfahren des Wilhelmsburger Krankenhauses Groß-Sand international Beachtung.
Wo heute oft noch offen und mit großen Schnitten operiert wird, führen die Wilhelmsburger Chi-rurgen die Kunststoffnetze zum Verschließen eines Bruchs teilweise schon über einen einzigen, winzigen Zugang ein und platzieren sie in der Bauchwand außerhalb der Bauchhöhle. Ein Ver-fahren, bei dem die inneren Organe gut abgeschottet bleiben und die Patienten weit weniger von Wundheilungsstörungen, Schmerzen und Verwachsungen betroffen sind. So können mit der in Wilhelmsburg europaweit zum ersten Mal durchgeführten sogenannten endoskopischen Komponentenseparation Wundentzündungen bei sehr großen Brüchen von 30 auf unter 5 Pro-zent gedrückt werden.
Beim „Patientenforum – Medizin verstehen“ geben die Experten des Hernienzentrums im Wil-helmsburger Krankenhaus Groß-Sand einen Einblick in die modernsten Behandlungsmethoden:
Zeit: Mittwoch, 5. Oktober, 17:30 – 19:30 Uhr
Ort: Cafeteria im Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand, Groß-Sand 3, Hamburg-Wilhelmsburg*
* Zu erreichen mit dem Metrobus 13 oder mit dem Bus der Linie 156 von der S-Bahn-Station Wilhelmsburg. Kostenfreie Parkplätze gibt es in der Bonifatiusstraße.
Es werden Fragen geklärt wie: Welche Ursachen haben Bauchwand- und Leistenbrüche? Wann muss operiert werden? Welche operativen Möglichkeiten gibt es? Wie kann man sich auf eine Operation vorbereiten? Welche Nachbehandlung ist notwendig? Dabei beantworten Ärzte des Hernienzentrums im Wilhelmsburger Krankenhauses Groß-Sand und ein Facharzt aus dem Stadtteil auch persönliche Fragen.
Der Besuch des Informationsabends ist kostenfrei. Weitere Informationen: Telefon 040.75 205-284.
























