(openPR) KGAL platzierte 1997 für den Fonds Nr. 23 Meleta ein Eigenkapitalvolumen von rund 27 Millionen Euro zum Erwerb eines Mainzer Büroobjekts. Mieter ist die Deutsche Bahn, und die KGAL konnte 2015 eine vorzeitige Verlängerung des Vertrags über weitere 15 Jahre erwirken.
Letztes Jahr wollte ein Zweitmarktteilnehmer Anteile der Anleger übernehmen und bot ihnen 51 Prozent. Die KGAL opponierte, machte Verkaufsszenarien stark, die einen mehr als doppelt so hohen Rückfluss aus dem Immobilienverkauf in Aussicht stellten und legte einer Kalkulation einen möglichen Verkaufspreis von 65 Millionen Euro zu Grunde. Weil sie inzwischen jedoch die Immobilie in das Startportfolio ihres neuen offenen Immobilienfonds einbringen möchte, ließ die KGAL über den Verkauf der Immobilie zu einem Mindestpreis von 62,5 Millionen abstimmen, und darüber, dass es kein Bieterverfahren gibt. Unterdessen trudelte ein externes Angebot von Corpus Sireo in Höhe von 65,7 Millionen Euro ein.
Chefredakteur Dr. Tilman Welther: „Die Differenz zwischen dem Mindestverkaufspreis, über den KGAL abstimmen ließ, und dem Angebot von Corpus Sireo zeigt die Tragweite des Interessenkonflikts, in den sich die KGAL hineinmanövriert hat.“
Die gesamte Fondsstory ist auf der Onlineplattform fondstelegramm erschienen.












