(openPR) - Difäm e. V. baut ein Hospiz auf der Lechlerhöhe in Tübingen
- Gemeinsames Projekt mit Tübinger Hospizdiensten und dem Verein ein Hospiz für Tübingen e. V.
- Renommiertes Architekturbüro involviert
Seit 2017 sind die Vereine Ein Hospiz für Tübingen e. V. und die Tübinger Hospizdienste, das Deutsche Institut für Ärztliche Mission e. V. (Difäm), die Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus gGmbH, die Stadt Tübingen und der Landkreis Tübingen im Rahmen des Runden Tisches Tübinger Hospiz im Gespräch. Jetzt beschloss der Runde Tisch den Bau des Hospizes in Tübingen. Gemeinsam haben die Vertreterinnen und Vertreter nun die Grundlagen für ein gemeinschaftliches Hospizprojekt im Rotbad auf der Lechlerhöhe gelegt. In Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Architekturbüro weinbrenner.single.arabzadeh wird das Difäm als Bauherr den Bau realisieren und anschließend das Hospiz betreiben. Der Baubeginn ist für 2019 geplant.
Die umfassende Versorgung von Menschen mit schweren unheilbaren Erkrankungen am Lebensende ist ein gesamtgesellschaftlich sehr wichtiges Anliegen. „Tübingen braucht ein Hospiz, das wir nun auf unserem Gelände bauen wollen.", sagt Difäm-Direktorin Dr. Gisela Schneider. "Es ist es ein Grundrecht, in Würde und nach Möglichkeit ohne Schmerzen oder andere schwere Symptome sterben zu können. Daher ist es für uns als Difäm ein weiterer wichtiger Baustein, auf dem Gelände des Vereins neben der palliativen Versorgung im Paul-Lechler-Krankenhaus, der häuslichen Versorgung Schwerkranker durch das Tübinger Projekt, der Kita und der weltweiten Arbeit mit dem Hospiz nun ein umfassendes Angebot in der Versorgung von Menschen am Lebensende machen zu können. Wir schließen mit dem Bau des Hospizes vereint mit unseren Partnern, eine wichtige und große Lücke in der sektor-übergreifenden Versorgung am Lebensende.“
Die Anschubfinanzierung für den Bau des Hospizes in Höhe von einer Million Euro erbringen die Lechler-Stiftungen. In das Bauvorhaben fließen zudem Spenden, die der Verein Ein Hospiz für Tübingen eingeworben hat, ein. "Über die letzten Jahre haben sich viele Tübinger Bürgerinnen und Bürger für und in diesem Bereich engagiert", sagt Gundalena Gregor, Vorsitzende des Vereins Ein Hospiz für Tübingen. "Wir sind alle dankbar für diese große Unterstützung und wollen mit der Unterstützung des Hospizes dazu beigetragen, dass Menschen am Lebensende würdig, selbstbestimmt und menschlich sterben können und dies auch ein wichtiges und notwendiges Thema in unserer Stadt wird“. Dem pflichtet auch Dr. Eva-Maria Mörike, Vorsitzende der Tübinger Hospizdienste bei: "In der ambulanten hospizlich-palliativen Versorgung stoßen wir trotz hohen Engagements aller Beteiligten immer wieder an Grenzen. Die Familien von Schwerkranken sind oft überfordert und es gibt zunehmend mehr alleinlebende Menschen, die eine Hospizversorgung brauchen. In diesen Situationen ist ein stationäres Hospiz in Tübingen dringend erforderlich. Wir freuen uns, dass dies jetzt realisiert wird.“









