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Landing Page Definition

window office desktop devices online supermarket (© georgejmclittle - Fotolia.com)
window office desktop devices online supermarket (© georgejmclittle - Fotolia.com)

Eine Produkt- oder Unternehmenswebseite besteht in der Regel aus mehreren Produkt- oder Informationsseiten. Eine Landing Page bezeichnet dabei eine spezielle Webseite, um ein Produkt oder eine Dienstleitung detailliert vorzustellen. Eine Landing-Page erreicht man entweder über eine vorgeschaltete Brückenseite oder über einen Link von einer anderen Webseite, Werbeplatzierung, von Social Media Plattformen oder einer Ergebnisseite einer Suchmaschine. Das Ziel einer Landing-Page ist das Auslösen einer Kundenaktion, die auch als CTA (Click-To-Action) bezeichnet wird. Dies kann ein Klick auf eine Schaltfläche wie „Jetzt kaufen“, das Ausfüllen eines Formulars mit abschließender Sendebestätigung oder eine Download-Aktion sein.

Welche Aufgaben erfüllt eine Landing Page?

Die zentrale Aufgabe einer Landing Page ist die Darstellung eines Produktes oder einer Dienstleistung eines Unternehmens. Sie verfolgt das Ziel, den Kunden durch gezielte Informationen zu einer Aktion auf der Seite zu führen. Dies kann zum einen ein Klick auf einen Bestellbutton sein, wobei man hier von einer Konversion (Umwandlung) spricht und der Besuch zu einem Kauf wird. Zum anderen kann der Kunde seine persönlichen Daten in ein Formular eintragen und absenden. Hier spricht man dann von einem Lead (Kundendatensatz). Beide Aktionen können den Profit eines Unternehmens signifikant steigern.

In der Regel ist eine Landing Page nicht von der eigentlichen Webseite über dessen Navigation aus erreichbar bzw. verlinkt. Diese Seiten werden in der Regel von außen direkt aufgerufen. Dies kann über verlinkte Bannerwerbung, von Partnerseiten aus oder über einen Suchmaschineneintrag geschehen. Aus diesem Grund werden reine Landing Pages auch nicht unbedingt für Suchmaschinen optimiert (SEO), sondern mit Produktdetails und Werbeelementen eher auf Verkauf oder Kontaktabschluss hin ausgerichtet. Weitere zielgerichtete Aktionen sind ein Klick auf ein Downloadangebot oder das Ausfüllen eines Kontaktformulars im Rahmen einer Serviceanfrage.

Eine Landingpage wird in der Regel auch so programmiert, dass Sie möglichst schlank daherkommt und somit schnell geladen wird. Zudem werden Navigationsmöglichkeiten und weiterführende Links, die von der Seite wegführen können, bewusst nicht angeboten. Eine gewünschte Interaktion der Seite mit dem Besucher wird daher mit sogenannten Response- oder Callback-Funktionen realisiert. Auch die optische Gestaltung zielt nur darauf ab, den Kunden zu einer Aktion oder Interaktion zu verführen. Zusammenfassend kann man sagen: Eine Landing Page soll ausschließlich entweder Umsatz oder Datensätze generieren.

Wichtige Elemente für eine Landing Page

Um all die Aufgaben einer Landing Page erfüllen zu können, sollte Sie über bestimmte Elemente und Funktionen verfügen. Die wichtigsten davon zeigt am Beispiel einer Produktseite die folgende Auflistung von oben nach unten gesehen:

  • Firmenlogo oder Schriftzug
  • Headline in H1 Auszeichnung
  • Kurze Einleitung/Teaser
  • USP (Unique Selling Points) einzigartige Produktmerkmale
  • Produktabbildung
  • Produktpreis
  • Produkteigenschaften, evtl. mit CTAs für beispielsweise Downloads
  • Multimedia-Elemente wie Bild-Slideshows oder Videosequenzen
  • Testimonial Sektionen mit CTAs
  • Prädikate und Trusts

Basierend auf dieser beispielhaften Elementeliste kann eine Landing Page zunächst auf eine optimierte Struktur und Inhalte hin geplant werden. Wie weiter oben angemerkt, sollte eine Landing Page zwar als Einzelseite, aber dennoch innerhalb der eigenen Domain angelegt werden. Eine interne Verlinkung sollte man jedoch nicht vornehmen. Solche eine Stand Alone Webseite hat den Vorteil, dass Sie beispielsweise im Rahmen einer Google AdWord Kampagne nur von einem solchen Werbebanner aus direkt erreichbar ist. Zudem sind hier die Conversions und Leads direkt auswertbar und unbeeinflusst. Speziell Google bewertet eine Stand Alone Landing Page anders als gewöhnliche Webseiten, was zu deutlich höheren Klickraten führen kann.

Die Landing Page sollte zielgerichtet auf beispielsweise ein Produkt oder eine Dienstleistung hin optimiert werden. Dies erreicht man im Rahmen einer Google AdWord Kampagne durch den Einsatz von bestimmten Keywords, die speziell für die Kampagne ausgesucht worden sind. Beim Einsatz von Keywords ist darauf zu achten, dass diese in der Überschrift und zusätzlich im Teaser mit entsprechender Gewichtung vorkommen. So können Suchmaschinen die Landing Page optimale erkennen und indizieren. Der Teaser und die Produktmerkmale sollten inhaltlich optimal auf die Werbebotschaft ausgerichtet sein.

OpenPR-Tipp: Bei speziellen Produkteigenschaften sollte man diese eher als einzelne Sektionen darstellen und textlich wie inhaltlich aussagekräftig gestalten. Hier hilft auch die Anwendung des Storrytellings, um die Aufmerksamkeit und das Interesse beim Kunden zu maximieren und zu fokussieren. Die Eigenschaften dürfen auch mit Buttons für Kundenaktionen wie beispielsweise den Download einer Produktinformation, eines technischen Datenblatts oder eine Kontaktanfrage sein.

Sparen Sie jedoch an übermäßigen technischen Effekten und optischen Spielereien. Dies kommt beim Kunden in der Regel nicht so gut an, eine klare Struktur, freundliche und CI-optimierte Farben und ein paar Multimediaelemente bewirken hier viel mehr. Eine Bildergalerie in Form einer Slideshow unterstützt hingegen die Produktpräsentation und kann verschiedene Ansichten eines Produktes darstellen. Auch ein Videoclip könnte die Aufmerksamkeit und das Interesse verstärken. Hier sollte möglicherweise die Funktion und vorhandene Alleinstellungsmerkmale präsentiert werden.

Eine Micro-Site als Landing Page

Eine weitere Variante einer Landing Page bildet eine sogenannte Microsite (kleine, in sich geschlossen Webseite). Solch eine Microsite bietet den großen Vorteil, gezielt auf eine eigenständige Thematik eingehen zu können. Diese ist jedoch vollständig mit der Hauptwebseite durch Backlinks verknüpft. Eine Microsite kann auch direkt von außen in Form von Bannerwerbung, Marketingkampagnen oder Produktvorstellungen verlinkt werden. Einer der Vorteile besteht darin, dass eine Microsite zusätzliche Besucher anlocken kann. Diese können über die nahtlose Integration in eine Hauptseite auch auf diese zugreifen und erneut für Conversions oder Leads sorgen.

OpenPR-Tipp: Die Microsite sollte sich jedoch auf ganz bestimmte in sich geschlossen Thematiken beschränken. Das Angebot der Hauptseite sollte hier nicht in Konkurrenz stehen, um die Besucher nicht zu verwirren. Als Beispiel für eine Microsite könnte eine Produktkategorie zu Smartphones dienen. Auf der Hauptseite als Kategorie vorhanden, können sämtliche Einzelmodelle nebst Spezifikationen und Datenblätter sehr gut in einer Microsite platziert werden. Über eine Google AdWord Kampagne kann dann auch direkt auf diese Microsite verlinkt werden. Auf diese Weise können sehr erfolgreich Conversions und Leads generiert werden.

Bei der Gestaltung der Microsite sollte man jedoch auf einige wichtige Aspekte achten. Im Rahmen der Funktionalität wie beispielsweise die Navigation und im verwendeten Design sollten die gleichen Voraussetzungen wie bei der Hauptseite gelten. Zudem sollte man tunlichst dafür sorgen, dass der Benutzer jederzeit und ohne große Umwege wieder auf die Hauptseite zurückfindet. Idealerweise sollten die Besucher gar nicht merken, dass Sie sich auf einer Unterseite befinden. Bereits bei der Projektierung einer Microsite sollte man auch besonders darauf achten, dass die Projektkosten den kalkulierten Zusatznutzen nicht übersteigen.

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