Custom media (Benutzerdefinierte Medien) stellen eine verkürzte Version von Kundenmedien dar. Sie sind eine Marketing-Taktik die in der heutigen Marketingwelt mit hervorragenden Ergebnissen eingesetzt wird. Dies liegt am Internet und an der Leichtigkeit, mit der Medien in die Hände der Verbraucher gebracht werden können. In diesem Artikel behandeln wir alles, was man über Custom Media wissen sollte und wie man sie bei der Vermarktung eines Produkts oder einer Dienstleistung verwenden sollte.
Was genau sind Custom Media?
Benutzerdefinierte Medien können sich auf alles beziehen, von der Produktion bis hin zur Verteilung von Medien wie
- Video,
- Audio
- oder Print.
Sie können sich auf Veranstaltungen, die auf Unterhaltung ausgerichtet sind, beziehen und gleichzeitig den Zuschauer hinsichtlich des Sponsors der Medienproduktion beeindrucken. Mit anderen Worten, wenn ein ansonsten unterhaltsamer Medienkanal gesponsert wird.
Gesponserte Medien auf YouTube
Das beste Beispiel für Custom Media in Aktion ist das YouTube-Video. YouTuber verdienen Geld, indem sie zu Beginn ihres Videos Anzeigen mit der Bezeichnung Pre-Roll-Anzeigen schalten. Aber diese Anzeigen bringen dem YouTuber in manchen Fällen nicht sehr viel Geld und sie müssen viele Klicks bekommen, um überhaupt etwas zu verdienen.
YouTube verwendet einen Skip-Button, um das Kundenerlebnis zu verbessern. Darum ist es für YouTuber üblich viele Video-Views zu generieren, aber trotzdem nicht viel Geld zu verdienen. Diese YouTuber können jedoch als Marken-Influencer angesehen werden. Mit anderen Worten, die Leute die loyal zu ihnen sind, würden das Produkt wahrscheinlich kaufen, basierend allein auf der Empfehlung des YouTubers. Deshalb lohnt es sich für Unternehmen ein Video zu sponsern.
Custom Media und Viral Video
Eine andere Form von Custom Media ist das virale Video. Virales Video wird hier im Sinne eines Videos verwendet, das viral produziert wird. Viele Unternehmen haben erfolgreich virale Videos produziert, die Werbung sind. Ein typisches Beispiel ist eine virale Werbung für den Film Carrie. Da wurden einem Streiche gezeigt, bei dem eine Person in ein Café kam und Dinge durch Psychokinese bewegte.
- Bücher flogen von Regalen,
- Tische und mehr wurden bewegt.
Natürlich wurde es im Voraus erstellt und mehrmals gemacht, um dann gefilmt und als ein kurzes Video veröffentlicht zu werden welches später viral wurde.
Es gibt viele Beispiele für Videos die produziert wurden, um viral zu werden.
Das Custom Magazine
Das Custom Magazine (benutzerdefinierte Magazin) ist eine andere Art von benutzerdefiniertem Medium, welches sehr beliebt geworden ist. Custom Publishing ist in den USA in den letzten Jahren gewachsen und viele Unternehmen produzieren Magazine, die ihre eigene Marke bewerben. Fluggesellschaften waren das erste Unternehmen, das den Wert darin sah Flugzeitschriften für Passagiere zu erstellen, die ihre eigene Fluggesellschaft beworben haben.
Die Ziele eines Custom Magazine
Der Grund, warum die anderen Arten von benutzerdefinierten Medien am Anfang dieses Artikels erwähnt wurden besteht darin, diese Typen mit einem Custom Magazine zu vergleichen. Ein benutzerdefiniertes Magazin ist tatsächlich ein viel besserer Kommunikator als die anderen Arten von Medien. Sehen wir uns einige der Ziele eines custom magazine an.
Ein Custom Magazine muss
- sich bewusst sein, wer das Publikum ist.
- für dieses Publikum relevant sein.
- die Markenbotschaft enthalten.
- den Menschen einen Grund zum lesen geben.
Schritte vor dem Start eines Custom Magazine
Der erste Schritt den man zum Erstellen des Magazins machen sollte ist zu überlegen was die Ziele sind. Was versucht man mit dem Magazin zu erreichen? Natürlich möchte man in der Lage sein zwischen der Marke und dem Kunden zu kommunizieren, aber was bedeutet das genau? Was möchte man ihnen mitteilen? Diese Fragen müssen beantwortet werden bevor man das Magazin erstellt.
Schritt zwei ist eines der Ziele über die wir gerade gesprochen haben. Man muss wissen wer sein Publikum ist. Aber es geht noch weiter. Man will nicht nur wissen wer gerade das Publikum ist, sondern wer genau die Zielgruppe ist. Wenn man ein Magazin für die aktuelle Leserschaft schreibt und nicht versucht neue Leser einzubinden wird das Magazin nicht wachsen.
Der dritte und letzte Schritt ist zu entscheiden was die Hauptnachricht sein wird. Es sollte ein Thema sein das in jeder Ausgabe vorhanden ist.
Nun muss man bestimmen was die technischen Spezifikationen sein sollen, dann muss man das Magazin entwerfen und veröffentlichen.