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Ad Viewability Definition

Ad Viewability auf einem Laptop (© Adiruch na chiangmai - Fotolia.com)
Ad Viewability auf einem Laptop (© Adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Unter Ad Viewability versteht man die Sichtbarkeit einer Online-Werbeanzeige. Von einer guten Ad Viewability spricht man, wenn 50% der Online-Werbeanzeige mindestens für eine Sekunde lang sichtbar ist. Im Online-Marketing wird zwischen Impressions (Einblendungen) und Klicks einer Online-Werbeanzeige (Ad) unterschieden. Impressions sind daher nicht mit nützlichen Werbeklicks gleichzusetzen.

 

Werbeeinblendungen und Anzeigenklicks

Wenn man ein Werbenetzwerk wie z.B. Google AdSense verwendet und damit Werbung auf der eigenen Webseite einblendet, so wird dies vergütet. Eine Vergütung erfolgt nur, wenn ein Nutzer auf die Anzeigen klickt oder Impressions (Werbeeinblendungen) "geschaltet" werden.

Impression bedeutet, dass die Online-Werbeanzeige auf einer Webseite angezeigt wird. Bei dieser Form der Online-Werbung wird für die Anzahl der Einblendungen auf der Webseite gezahlt. Es ist nicht garantiert, dass die Nutzer diese Werbung auch anklicken.

OpenPR-Tipp: Ein Anzeigenklick hingegen ist etwas mehr wert als reine Werbeeinblendungen (Impressions), da der Empfänger der Werbebotschaft die Werbebanner auch tatsächlich anklickt anstatt diese nur anzusehen. Der Werbetreibende zahlt hierbei für jeden Klick, den ein Nutzer auf die eingeblendete Online-Werbefläche (z.B. Werbebanner) ausführt.

Mit beiden Werbeformen lassen sich im Laufe der Zeit Einnahmen erzielen.

 

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Probleme bei der Anzeigenschaltung

Allerdings können Klicks und Impressionen auch manipuliert werden. Wenn jemand beispielsweise absichtlich mehrmals hintereinander auf einen Werbebanner klickt, kann dies zu einer Abstrafung führen, weil damit das Geld des Werbetreibenden verschwendet wird.

Wird eine Online-Werbung auf einer Website eingeblendet, aber nicht von den Webseitenbesuchern gesehen, so kann dies ebenso bei dem Werbetreibenden Kosten verursachen. Der Publisher verdient zwar Geld, weil die Anzeige "ausgeliefert" wurde, aber wenn sich diese versteckt ganz unten auf dem Bildschirm befindet bzw. aufgrund eines responsiven Webdesigns verdeckt wird, hat der Werbebanner dem Werbetreibenden nichts gebracht. Schließlich zahlt er für eine Werbung, welche nicht beim Empfänger ankommt.

Dies kann auch dem Publisher schaden, wenn es dazu führt, dass der Ad-Partner nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten möchte. Im Schnitt bleiben über 56% der Anzeigenimpressionen ungesehen und dies ist ein großes Problem für die Online-Werbebranche.

Deshalb ist es notwendig, Werbeplatzierungen sorgfältig zu prüfen und diese vollständig in das eigene Webdesign zu integrieren.

 

Bessere Ad Viewability durch Änderung des Webseiten-Layouts

Wie kann man eine Webseite so designen, dass die Werbeanzeigen prominent und ablenkungsfrei dargestellt werden?

Oftmals werden Werbebanner direkt im Textkörper (Body) der Webseite platziert. Dies kann relativ leicht, ohne Änderung des Layouts, umgesetzt werden. Jedoch sollte man hierbei die Breite des Contents berücksichtigen.  Es sollte sichergestellt sein, dass in den Spalten neben dem Werbebanner auch genug Text stehen kann und somit keine Absätze abgebrochen werden. Außerdem sollte man sich überlegen, wie man die Bilder und Kopfzeilen im Content nutzt, um die Aufmerksamkeit des Lesers auf die Werbung zu lenken.

Im zweiten Schritt sollte man sich Gedanken darüber machen, wie Werbebanner  in das Gesamtlayout eingebunden werden können (z.B. in den Header oder die Menüs).

Häufig werden Werbebanner entweder

  • oben im Seitenmenü,
  • oben parallel zum Top-Menü
  • oder direkt neben dem Header eingebunden.  

Hierbei sollte berücksichtigt werden, dass nach Einbau der Werbung noch genügend Platz für die Bedienung der Menüs übrig bleibt.

Der Werbeplatz mit den meisten Aufrufen ist die rechte Sidebar im sofort sichtbaren Bereich (above the fold). Die Werbung hat hier eine höhere Sichtbarkeit als ein Bannereinblendung rechts ganz rechts oben.

Zudem sollte die Größe und Art der Werbeanzeige berücksichtigt werden. Die beste Sichtbarkeit haben lange vertikale Werbebanner (long vertical ads), da diese auf unterschiedlichen Bildschirmbereichen angezeigt werden und sowohl above als auch below the Fold erscheinen.

OpenPR-Tipp: Am Ende sollte man nicht vergessen, die Werbeplatzierungen auch zu testen.  Auf jeden Fall sollte man die Webseite dazu mit unterschiedlichen Endgeräten (z.B. Handy oder iPAD) laden. Dadurch kann sichergestellt werden, dass bei responsiven Webdesigns die Werbebanner nicht verdeckt werden.

 

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