Erst waren sie Freunde - seit 2002 auch ein Orchester. Seitdem machen sie mit der Zentralkapelle im Prinzip immer dasselbe: Über das Jahr wird bei kleineren Auftritten bei privaten oder öffentlichen Partys, Kunstausstellungen oder Filmprojekten Geld eingespielt, das dann auf einen Schlag für das "Traditionelle Sommerkonzert" auf den Kopf gehauen wird. Große Sinfonische Blasmusik hat eben ihren Preis. Und das kommt offenbar sogar beim verwöhnten Berliner Publikum an - ihre Konzerte sind in der Regel gerammelt voll.
Mit gelegentlichen Fernreisen nach Brandenburg, Schweden, Nordhessen und Hohenzollern tragen sie darüber hinaus aktiv zur Völkerverständigung bei. Auch wenn sie garantiert, ohne Ausnahme, verlässlich und ganz am Ende immer das gleiche Stück spielen.
So wurden sie zu Theaterproduktionen wie den „Jagdszenen aus Niederbayern“, „Il Treno“, „Südliche Autobahn“ oder dem Oratorium „Gefühlssache Revolution“ eingeladen. Außerdem sind sie regelmäßiger Gast der Reihe „Berliner Kammermusikabend“, beim MyFest in Kreuzberg, dem Historischen Hafenfest und der Fête de la Musique.