Der Wohnpark Rodenkirchen wurde 1967/1968 von der Concordia-Versicherung als Mietwohnanlage nach Plänen des Architekten Arthur Obertreis erbaut. Ausstattungen wie ein Hallenschwimmbad, Müllschlucker, Aufzüge, Penthäuser und eine unter einer zentralen Gartenanlage verborgene Tiefgarage waren seinerzeit im noch stark von Kriegszerstörungen geprägten Köln außergewöhnlich.
Der Wohnpark Rodenkirchen wird überwiegend als wegweisendes Wohnbauprojekt der 1960er Jahre angesehen. Einer ähnlichen Konzeption folgten unter anderem der Wohnpark Bayenthal (1976–1981), das Uni-Center (1973–1974), das Colonia-Haus (1972–1974) sowie das Rheinsternhaus (1976), die mit vergleichbarem Komfort errichtet wurden.Die Architektur des Wohnparks steht in der Tradition des „Neuen Bauens“ mit klaren, rasterartigen Formen. Beim Bau kamen weitgehend vorgefertigte Betonteile zum Einsatz. Nach diesem Verfahren wurden in Deutschland mehrere ähnliche Wohnparks errichtet; darunter der „Cosimapark“ in München sowie das für Botschaftsangehörige errichtete „Quartier 6“ in Bonn-Bad Godesberg.