Portrait Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer Stiftung
Die Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer Stiftung wurde von Ursula Mattheuer-Neustädt nach dem Tod von Wolfgang Mattheuer im Jahre 2004 gegründet. Anliegen und Zweck dieser Stiftung ist es, das künstlerische Werk von Wolfgang Mattheuer und Ursula Mattheuer-Neustädt zu bewahren, wissenschaftlich zu bearbeiten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Darüber hinaus soll das Wirken von Wolfgang Mattheuer als akademischer Lehrer und seine Ausstrahlung auf Schüler und künstlerische Nachfahren hervorgehoben werden. Neben der Ausleihe von Werken für temporäre Ausstellungen sowie als Dauerleihgaben an wichtige öffentliche Sammlungen ist die Erarbeitung und Veröffentlichung von wissenschaftlichen Publikationen, z.B. von Werkverzeichnissen, vorgesehen.
Vorsitzende des Stiftungsrates ist Ursula Mattheuer-Neustädt, Geschäftsführer der Stiftung ist Karl Schwind. Als Ansprechpartnerin vor Ort steht Claudia Rodegast zur Verfügung.
In Stiftungsbesitz befinden sich 36 Gemälde, 8 Plastiken, 50 Zeichnungen und 62 grafische Blätter aus dem Nachlass von Wolfgang Mattheuer. Von Ursula Mattheuer-Neustädt sind bereits 100 Zeichnungen, 43 Druckgrafische Arbeiten sowie zahlreiche illustrierte Bücher in die Stiftung eingegangen. Auch der schriftliche Nachlass der beiden Künstler sowie ihr publizistisches Werk sind für den Stiftungsbestand vorgesehen.
Zudem ist die Vergabe des Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer Preises für gegenständliche Bildkunst geplant, der im Zweijahresrhythmus mit einem Preisgeld an junge Künstler gehen wird. Die Stiftung ist gemeinnützig anerkannt und stellt steuerabzugsfähige Spendenbescheinigungen aus.