Plantage, Sägewerk und Fabrikation für Teakholz Produkte
Über uns
Frau Thanomkwan – Herr Sunan Seehaluk die Firmengründer von TS-Teak, stammen aus der Provinz Uttaradit. 1967 erlangten sie eine staatliche Konzession, um in der Provinz Uttaradit Waldwirtschaft zu betreiben. Die Bewirtschaftung der regionalen Waldvorkommen war für sie in zweierlei Hinsicht von Bedeutung. Im Vordergrund stand die wirtschaftliche Verwertung von Holz und dessen Produkten, und in zweiter Linie ging es ihnen um die nachhaltige Schaffung von Arbeitsplätzen für die Bevölkerung in der Region.
Im Zuge dessen gründeten sie 1979 die Tha Sao Holzwerke Ltd. Partnership in dem Bezirk Tha Sao und die Tha Sak Holzwerke Ltd. Company in der Gemarkung Tha Sak, beides in der Provinz Uttaradit. In den Anlagen dieser Firmen wurden Restvorkommen aus dem konzessionierten Holzeinschlag verwertet und weiterverarbeitet. Die großen Holzeinkäufer bevorzugten nur gängige Arten und Größen von Holz, so dass mindere Sorten und kleinere Größen übrig blieben.
1984 fuhren die Firmengründer ins Ausland, um die dortigen Techniken der Waldbewirtschaftung zu besichtigen, und um einen Eindruck davon zu bekommen, wie man den Wald ökonomisch besser nutzen kann. Es wurde ihnen bewusst, dass es notwendig war, den Aufbau eigener Anbauplantagen voranzutreiben, da die natürlichen Holzvorkommen mit der Zeit zur Neige gehen würden. Nur durch eigene Wiederaufbauanstrengungen konnte der Wald in Zukunft dauerhaft wirtschaftlich verwertet werden. Bei den zur Auswahl stehenden Nutzhölzern entschieden sie sich für den Anbau von Teakbäumen, da Teakholz weltweit in einem hohen Ansehen steht. Seine Farbe und Maserung sind sehr ästhetisch. Im Verhältnis zu anderen Holzsorten hat Teak einen geringen Ausdehnungs- und Kontraktionskoeffizienten und seine Verformungswerte sind niedrig. Seine Verwitterungsbeständigkeit gegen die Einwirkung von Wasser und gegen die Sonneneinstrahlung ist hoch, und es ist unanfällig für den Termitenbefall. Darüber hinaus war auch die Bodenbeschaffenheit in der Provinz Uttaradit für die Anbauplantagen bestens geeignet. Vor dem Hintergrund dieser Überlegungen starteten sie ihre ersten Teakpflanzungen und bauten sie bis zum heutigen Tage aus.
Als Ehrenzeichen der Provinz Uttaradit ist noch heute der größte und älteste Teakbaum zu besichtigen,der mehr als 1500 Jahre alt ist, und der als Touristenattraktion schon von sich Reden gemacht hat.
Im Jahr 2003 begannen sie mit dem ersten Ausdünnen der Teakbestände in ihren Pflanzungen, da die Bäume teilweise zu dicht beieinander standen und sich beim Wachsen gegenseitig behinderten. Die herausgeschnittenen Stämme wurden in einem modernen technischen Arbeitsprozess so verarbeitet, dass Holzprodukte von hoher Qualität und Funktionalität entstanden. Sie wurden fortan unter dem Markennamen TS-Teak zum Verkauf angeboten.
Sie richteten jährliche Schulungs- und Fortbildungsseminare ein, um den Anbau und die Nutzbarmachung der Teakschonungen noch besser planen und organisieren zu können. Es war ihnen bewusst, dass ein hoher Grad der Produktivität nur durch den Einsatz von fortgeschrittenen Verfahrenstechniken zu erreichen war.
Aus den Pflanzungen herausgeschnittenen Teakstämmen wurden während des Verarbeitungsprozesses exquisite Holzprodukte, die unter der Kundschaft eine große Wertschätzung genossen. Auch musste der zunehmenden Umweltsensibilität der Endkunden Rechnung getragen werden, die einem Abholzen von natürlichen Waldressourcen vermehrt kritisch gegenüber standen. Mit Verweis auf die eigenen Anbauplantagen konnten die natürlichen Waldvorkommen unangetastet bleiben und durch die eigenen Renaturierungsmaßnahmen gelang es sogar, der natürlichen Sauerstoffproduktion einen Zusatzgewinn zu bescheren. So blieben die alten Waldbestände, die Hunderte von Jahren zu ihrem Entstehen gebraucht haben, geschont.
Heutzutage wird erwartet, dass ein führender Betrieb in der Waldbewirtschaftung ein sensibles Bewusstsein für Umweltbelange und den Naturschutz mitbringt, und es wird vorausgesetzt, dass er verantwortungsvolle und Ressourcen schonende Entscheidungen trifft. Dabei geht es nicht nur um Wiederaufforstung und den Einsatz moderner Technologien allein, sondern auch um die Vermeidung bzw. das Recyceln von Abfällen. Idealerweise leistet ein verantwortungsbewusster Holzbetrieb auch einen wichtigen Beitrag zu einer regionalen Suffizienzwirtschaft, was unter anderem bedeutet, dass er in unmittelbarer Nachbarschaft Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung schafft, der dadurch weite Wege erspart werden. Dies fördert den Familienzusammenhalt, da die Familie für den Zweck der Arbeitsaufnahme nicht auseinander gerissen wird, und wirkt beruhigend auf das soziale Klima in den Dörfern.