Seine künstlerischen Anfänge und spätere Entwicklungsphasen sehen kurz skizziert wohl so aus: Geboren wurde er 1966, aufgewachsen ist er in Sachsen Anhalt, nahe Freiburg (Saale-Unstrut). Das Glück führte ihn später nach Berlin an die Humboldt Universität zum Studium der Kunstwissenschaft und Germanistik und später an die Sommerakademie Salzburg bei Hermann Nitsch in die Lehre. Denn: Kunst kommt auch immer auch von Kunst und so gehören zu seinen künstlerischen Quellen Maler wie Max Liebermann, Gustave Courbet, aber auch Otto Niemeyer-Holstein, andererseits die große gestische Malerei der amerikanischen Expressionisten. Er sieht und bewundert in allen diesen die Ausdrucksstärke ihrer Malerei.
Beeindruckt hat ihn aber auch das Werk von Van Gogh und die Porträts von Lenbach brachten ihn mit einer wägenden, meisterhaften Malerei zusammen. Daraus folgt eine Konzentration auf den Gegenstand, ein Übersichtlich-Machen der Formen oder der Versuch dazu. Doch da ist auch noch der Einfluss der abstrakten amerikanischen Expressionisten und so wird nach dem Studium des Einen dann fast wieder alles über den Haufen geworfen. Die Entwicklung ist nicht abgeschlossen und ihre Bahn kann nicht von engen Grenzen abgesteckt werden.
Der Minimalismus ist das hervorstechendste Kennzeichen einer ganzen Serie von Aquarellen zu alltäglichen Dingen. Durch ihn wird deutlich, dass weder Bildrahmen noch Farbe noch Gegenstand für die ästhetische Wirkung in irgendeiner Weise bedeutsam sind.