Der in Fürth lebende Konzeptkünstler und (Gesellschafts-)Dramaturg Thor van Horn greift aktuelle Begebenheiten für seine Installationen und Inszenierungen auf. Mit einfachen Mitteln überführt er diese Ereignisse in eine diskurshafte Dramaturgie. Mittels seiner impulsgebenden Ideen zeichnet er Portraits der spätkapitalistischen Gesellschaft durch sich selbst abbildende und autodynamische Inszenierungen. Er plädiert für die Reintegration der Kunst in wirtschafts- und gesellschaftspolitische Prozesse und sieht "Cultural Hacking" als Einleitung. Beispiele hierfür sind die Installationen "Hitlers Haar", "Das goldige Kälbchen" und "Mehdorns Wohnzimmer" zum Bahnjubiläum.