Hinter dem Stadtspiel verbirgt sich kein großer Konzern oder mittelständisches Unternehmen, sondern pure Frauenpower der zweifachen Mama Anja Gena. Sie kam vor einigen Jahren auf die Idee, eine ganz andere Art der Stadtführung zu erfinden. So entstand das erste Stadtspiel für Dresden. Zusammen mit einer festangestellten Mitarbeiterin und zwei Aushilfen kümmert sich Anja Gena im eigenen Laden in Dresden, der auch als Büro, Lager und Produktionsstätte dient, um die Weiterentwicklung der Stadtspiele. Inzwischen gibt es über 29 Touren in sechs Städten und trotz steigenden Verkaufszahlen werden die Stadtspiele immer noch handgemacht. Bis heute übernimmt das Stadtspiel-Team die Entwicklung aller Touren selbst. Die Entstehung einer neuen Schnitzeljagd ist immer mit großem Zeitaufwand verbunden: Begonnen wird erst einmal immer mit einer gründlichen Recherche zur geplanten Tour vom Schreibtisch aus. Die Recherche vor Ort übernimmt die Chefin immer selbst. Ausgerüstet mit Fotokamera und Notizbuch folgt Anja Gena dann der am Schreibtisch grob ausgearbeiteten Schnitzeljagd. Zurück in Dresden müssen die Texte zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten recherchiert und geschrieben sowie die Rätsel an den einzelnen Stationen für die Schnitzeljagd erfunden werden. Danach folgt die grafische Gestaltung der jeweiligen Postkarten. In Zusammenarbeit mit einer Dresdner Druckerei, die unter anderem die Stadtspiel-Postkarten druckt, entstehen so die Schnitzeljagd-Touren. Nach der Lieferung der Postkarten werden alle Stadtspiele per Hand verpackt. Vorher müssen noch die Stadtspiel-Boxen gefaltet und mit den eigens designten Produktaufklebern händig beklebt werden.