Der Sozialverband Deutschland versteht sich seit seiner Gründung im Mai 1917 als eine demokratische und fortschrittliche Interessenvertretung. Denn man kümmerte sich nicht nur um die Versorgung der Opfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges, sondern trat auch für den Aufbau einer solidarischen Gesetzgebung und einer Politik des Friedens ein. Diese Kompetenzen konnten ab 1946 kontinuierlich ausgebaut werden.
Als sich die Überlebenden des verheerenden Zweiten Weltkrieges wieder ihrer sozialen Verantwortung besannen, rückte eine Eigenschaft des menschlichen Zusammenlebens wieder in den Fokus, dessen Existenz man für lange Zeit aus den Augen verloren hatte: der Gemeinsinn.
Parallel zum Aufbau einer sozialen Ordnung und eines demokratischen Gemeinwesens wurde der Sozialverband 1946 neu gegründet. Zunächst noch schwermütig, aber im Laufe der Monate immer lebensbejahender und zuversichtlicher blickte man nach vorne. Weil es nur dort einen Hauch von Hoffnung gab. Die durch viel hilfreiche Hände in Windeseile immer größer werden konnte, um schon bald die Herzen im Sturm zu erobern.