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Schrägverlag

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Schrägverlag GbR Carsten Lohse und Stephan Sprang Birkenweg 15a 86949 Windach Telefon: 0178/9882892 E-Mail: kontakt@schraegverlag.de Internetpräsenz: www.schraegverlag.de

Über das Unternehmen

Der Schrägverlag widmet sich der Wiederbelebung einer fast vergessenen Kunst – dem Dadaismus. Verlegt werden nicht die alten Meister, sondern schräge Autoren der Gegenwart.
Im Jahr 1916 fegten Hugo Ball und Emmy Hennings mit ihren dadaistischen Auftritten im Cabaret Voltaire alle gängigen Konventionen des Kunstschaffens hinweg. Auf Dada in Zürich folgte Dada in New York, Dada in Berlin, Dada in Paris, Dada in Köln, Dada in Hannover und nun Dada in Windach. Windach? Ja, Windach. In dem kleinen Weiler bei München gründeten Carsten Lohse und Stephan Sprang, zwei Sachsen im Exil, am 22. Oktober 2015 den Schrägverlag.
Der Schrägverlag huldigt hauptsächlich, aber nicht ausschließlich, dem Dadaismus. Allerdings verlegen die beiden Schrägvögel keine alten Meister, sondern scharen die neuzeitliche Riege der dadaistischen Kunstbegabten um sich. Namen wie Bernhard Rusch („applaudissement“), Oliver Jung-Kostick („rötlich glüht der pfirsich im laub“), Sabine Hennig-Vogel („Koch Kolja“) und nicht zuletzt Karabin Oljoschin („Der große Uwsten“) sprechen in der Szene für sich. Den hohen Anspruch des Verlags unterstreichen nicht nur die Autoren, sondern auch die gedruckten Werke: Hochwertige Bücher in sammelwürdiger Kleinauflage für Kenner und Genießer.
Auch das Marketing der beiden Enthusiasten ist recht eigenwillig. Auf ISBN, VLB, Grossisten und Internetverkaufsriesen wird bewusst verzichtet. Die Bücher sind ausschließlich über den verlagseigenen Shop auf der Homepage (www.schraegverlag.de) und über die Autoren erhältlich. Hierbei setzt der Schrägverlag auf die eingeschworene Fangemeinde der Autoren und der Dadaisten im Allgemeinen.
Selbstverständlich gibt es im Schrägverlag auch E-Books. Doch statt diese zu verminderten Preisen zu verschleudern, verschenken die beiden Verlagsgründer die elektronischen Ausgaben ihrer gedruckten Werke. Dafür ist im E-Book auch nur die Hälfte drin. Den kompletten Lesespaß inklusive Gebrauchsanweisungs-Lesezeichen und Texten ausgewählter Gastautoren bietet nur das gedruckte Buch. „Papier ist das einzig adäquate Medium, um gebücherte Kunst zu präsentieren.“ meint dazu Karabin Oljoschin, dessen Texte exklusiv im Schrägverlag erscheinen.

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„Wo der Stockzirkel bollt...“ von Oliver Jung-Kostick ergänzt ein 180 Jahre altes Reimlexikon. Es erscheint im Schrägverlag. Vor einigen Jahren entdeckte Oliver Jung-Kostick – Autor, Lektor, Maler und Fotograf – im Antiquariat das „Allgemeine Deutsche Reimlexikon“ von Ferdinand Friedrich Hempel alias Peregrinus Syntax. Dieser sammelte in dem zweibändigen Werk, das 1826 in Leipzig erschien, eine ganze Reihe zwar erfundener aber wohlklingender Worte. Mit dem seltenen Antiquariatsfund war eine Idee geboren: „Es gibt heutzutage soviel Sinnloses, …
01.04.2016
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