1949 im niederbayerischen Hebertsfelden gegründet – rund 80 km östlich von München – gilt Schmidbauer mit rund 250 Mitarbeitern an seinen Standorten in Bayern und Tschechien heute als einer der weltweiten Technologieführer bei kundenspezifischen induktiven Bauteilen. Die Lösungen des Unternehmens gehen nicht selten an die Grenzen des physikalisch Machbaren und decken vor allem Anwendungen im oberen Leistungsbereich bis 3 MW ab. Ob in der Fertigungsindustrie, in Windparks, in Ladeparks, auf Land- und Baumaschinen, in Zügen oder zunehmend auch auf Schiffen – die hocheffizienten Wickelgüter aus Bayern sind unverzichtbarer Bestandteil moderner Leistungselektronik.
Im Zuge einer Nachfolgeregelung übernahm die japanische SUMIDA Corporation im Herbst 2025 eine Mehrheitsbeteiligung von 80 Prozent des Familienunternehmens. Mit rund 15.000 Mitarbeitern an 36 Standorten in über 18 Ländern entwickelt SUMIDA hocheffiziente Lösungen für Kunden aus der Automobil-, Industrie- und Konsumelektronik. Am europäischen Hauptsitz im bayerischen Erlau (bei Passau) arbeiten rund 500 Ingenieure und Spezialisten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die SUMIDA Corporation einen Umsatz von rund 147 Milliarden Yen (ca. 900 Millionen Euro).
Mit dieser Partnerschaft im Rücken und unter der weiterhin bestehenden Beteiligung der Gründerfamilie agiert Schmidbauer auch künftig als eigenständiges Unternehmen - sowie als Business Unit Power Industry innerhalb des Konzernverbunds.

