www.schlagwerk.org
Das Schlagwerk e.V. – Bunter als Schwarz! ist eine Hamburger Initiative von und für Menschen, die SM in allen seinen Aspekten als kreative, lustvolle Erweiterung ihrer Sexualität sehen und leben wollen. Es geht uns um das einvernehmliche Ausleben individueller Veranlagungen, sicher und mit gesundem Menschenverstand. Mit unserem Engagement möchten wir Räume schaffen für einen offenen Umgang mit dem Thema Sadomasochismus in seinen vielen Facetten. Schlagwerk ist offen für Menschen jeder sexuellen Orientierung, ob homo-, hetero pan- oder bisexuell. Bei uns hat jeder seinen gleichberechtigten Platz, ob submissiv oder dominant, Frau, Trans oder Mann, schmerzorientiert, Fesselkünstler oder Fetischliebhaber. Menschen, die erst beginnen, ihre Phantasien mit SM zu entwickeln oder erstmals auszuleben, sind uns ebenso willkommen wie erfahrene Sadomasochisten, die ihren Weg schon lange gefunden haben.
www.smjg.org
Die SMJG bietet Jugendlichen, vor allem Minderjährigen, eine Anlaufstelle.
Im Internet bietet die SMJG dazu eine Webseite mit Informationen und Kommunikationsmöglichkeiten. Zudem veranstaltet die SMJG auch Realtreffen, bei denen sich die Leute in geschütztem Rahmen mit Leuten in ihrer Altersgruppe austauschen können.
www.bvsm.de
Die BVSM will als Plattform zur besseren Koordination der Aktivitäten in der Szene beitragen und als größerer Zusammenschluss wirksam für die Interessen von Sadomasochisten eintreten.
www.schlagzeilen.com
SM aus der Szene - für die Szene!
Mitte der 80er Jahre gründete sich in Hamburg die erste offene SM-Gruppe Deutschlands. Einige Mitglieder bastelten sich 1988 selbst die SM-Zeitung, die sie gerne gelesen hätten, die es aber nairgends zu kaufen gab: Die Schlagzeilen. Heute sind die Schlagzeilen mit einer Auflage von über 6.000 Stück die führende SM-Zeitschrift Deutschlands und das wichtigste Kommunikationsorgan der deutschsprachigen SM-Szene.
Die Zeitschrift ist nach wie vor der Kern des Schlagzeilen-Projekts. Inzwischen sind sie auch: der Buchverlag Charon, Shop, politisch-soziales Projekt und bekennende Sadomasochisten. Als Buchverlag verlegen sie praktische Ratgeber und erotische Literatur.
Als politisches und soziales Projekt sind sie ein nicht wegzudenkender Teil der offenen SM-Szene.
Die Schlagzeilen betreiben das Hamburger SM-Info- und Beratungstelefon, machen Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, arbeiten im BVSM (Bundesvereinigung Sadomasochismus) und anderen SM-Organisationen mit und veranstalten Partys, Kulturveranstaltungen und Seminare.
Was ist SM?
Wir sehen Sadomasochismus (SM) als eine in verantwortungsvoller Weise frei und einvernehmlich gewählte erotische Spielart unter mündigen Erwachsenen. Es geht dabei um die positive Umsetzung von Gefühlen, welche mit der Beherrschung/Unterwerfung/Auslieferung eines anderen Menschen verbunden sind. Diese im Grunde erotischen Gefühle können, müssen aber nicht mit Sex, Schmerz oder Fetisch (Leder, Lack, Gummi, etc.) verbunden sein.
Ein gutes Bild geben auch die englischen Bezeichnungen BDSM, "Bondage - Dominance - Submission - Masochism" und "Erotic Power Exchange" - "Austausch von Macht im erotischen Kontext". Wichtigste Kennzeichen von SM sind absolute Freiwilligkeit aller beteiligten Partner ("denn sie wissen, was sie tun"), Einverständnis betreffend Partner, Ort, Zeit, "Rolle", angewandter Praktiken, Möglichkeit des jederzeitigen Abbruchs, falls ein Beteiligter dies wünscht sowie Verantwortungs-bewußtsein für die körperliche und seelische Unversehrtheit der Partner. Für diese Einstellung hat sich im Englischen das Kürzel "SSC" - Safe, Sane and Consensual – eingebürgert.
Das Spektrum der Spiele umfaßt dabei einen weiten Bogen von verbaler Unterwerfung über Bondage, Erniedrigungen bis hin zur Verabreichung auch von extremen Schmerzen. Dabei sind die Zuneigung zum und das Vertrauen in den Partner unverzichtbare Ingredienzen für ein gutes Spiel, welches im Idealfall eine so intensive gegenseitige Bindung aufbaut, wie dies in einer Partnerschaft selten auf andere Weise möglich ist. Der bewußte Umgang mit Macht, Partnerschaft und den eigenen Gefühlen sensibilisiert dabei auch für viele andere Vorgänge in zwischenmenschlichen Beziehungen.
Quelle: http://www.libertine.at/libsm.html