Seit ihrer Gründung im Zuge der Proteste gegen den Castortransport 1997 ist die Arbeit der Sanitätsgruppe Süd-West von den Werten der Solidarität und Menschlichkeit getragen. Sie versteht sich als Struktur zur Erhaltung und Wiederherstellung des körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens all jener, die nach dem Gemeinwohl streben und sich somit aktiv für die Verbesserung der Welt und der Leben anderer einsetzen.
Für eine bessere Welt
Die Tätigkeit der Sanitätsgruppe Süd-West wird durch das innige Bedürfnis getragen, das universelle menschliche Wohl zu erreichen. Überall dort, wo Menschen für ihre Rechte einstehen, gegen faschistische und rassistische Umtriebe und Diskriminierung kämpfen, und sich für soziale Gerechtigkeit, Umwelt- und Tierschutz und ein den Kapitalismus überwindendes Wirtschaftssystem einsetzten, wird die Sanitätsgruppe Süd-West an ihrer Seite stehen. Hand in Hand mit ihnen wird sie die Vision einer grenzenlosen Welt ohne Ausbeutung und Klassengegensätze vorran treiben. Dazu tritt sie für Verständnis, Freundschaft und Zusammenhalt ein, um dauerhaften Frieden unter allen Menschen zu erreichen.
Struktur für die Bewegung
Der Aufbau einer eigenen, qualitativ hochwertigen Versorgungsstruktur ist für jede Bewegung, die das herrschende System zu überwinden versucht unumgänglich. Erfolgreiche klassenkämpferische Arbeit bedarf einer eigenen Organisation, welche die Abhängigkeiten von staatlicher Infrastruktur zu lösen und Folgen staatlicher Repression abzuschwächen vermag. Eine enge Zusammenarbeit aller antirepressiv tätigen Strukturen und der zunehmende Ausbau ihrer Fachkompetenz und Ausstattung stellen die Grundlage dieser Arbeit dar und ermöglichen eine qualifizierte Hilfe überall dort, wo sie in der Bewegung benötigt wird.