Ronny Kabus – 1947 in Görlitz geboren und promovierter Historiker – beginnt seine berufliche Laufbahn als Lehrer in seiner Heimatstadt. Später ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter, stellvertretender Direktor und langjähriger Direktor in den Museen Staatliche Lutherhalle Wittenberg, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, Kreis- und Universitätsmuseum Helmstedt und Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg tätig.
In seinem breit gefächerten Wirken hat er sich in mehreren Publikationen immer wieder mit den Opfern historischer Prozesse befasst, bspw. mit der sozial unterdrückten Arbeiterschaft des 19. Jahrhunderts, den Judenverfolgungen im Nationalsozialismus, dem Schicksal der Vertriebenen zum Ende des 2. Weltkrieges und nun in dem vorliegenden Buch mit den zivilen Opfern des gemeinschaftlichen Handelns von sowjetischer Geheimpolizei, KPD/SED und SBZ/DDR-Machtorganen von 1945 bis 1955.