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Reimer Stegelmann

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Stegelmanns Kritik geht aber noch weiter als nur an die Musiksender. Es sei zwar erfreulich, dass die Bundesregierung per Gesetz die Konsumenten schützen will, jedoch sei der neue Gesetzesentwurf nur ein Tropfen auf den heißen Stein. „Die meist jugendlichen Zuschauer wissen im Moment der Bestellung häufig gar nicht, worauf sie sich einlassen. Die Vertragsbedinungen, welche zwar im Spot eingeblendet werden, sind so zu klein als das man diese wirklich lesen könnte. Hinzu kommt, dass durch das neue Gesetz nur Neukunden geschützt werden, doch die über sechs Millionen Bestandskunden von Jamba besitzen nach wie vor das Problem, nicht zu wissen wie man kündigt“.

Über das Unternehmen

Die gesammelten Unterschriften werden am Ende der Aktion in gedruckter Form an die Sender MTV und VIVA übergeben. Beim jetzigen Stand sind dies pro Sender über 2000 Seiten à 50 Unterschriften. Eine Deadline existiert nicht, da jeder die Chance erhalten soll seine Unterschrift unter die Petition zu setzen. Erst wenn die Besucherzahlen das Ende einläuten, wird auch das Formular gesperrt und der Druck beginnt.

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100.000 Unterschriften gegen Werbung für kostenpflichtige Mobiltelefondienste
Reimer Stegelmann

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Die virtuelle Unterschriftenaktion "Gegen die multimediale Mobilmachung" (http://votenow.cell5.com) durchbricht nach drei Monaten Laufzeit die Grenze der 100.000 Unterschriften durchbrochen. Die Aktion richtig sich an die Musiksender mit der Bitte, dass die Bewerbung für kostenpflichtige Mobiltelefondienste reduziert wird. Die Aktion richtet sich im Gegensatz zu vielen anderen Kritiken, nicht an die Hersteller von Klingeltönen und Funsounds, sondern an die Musiksender. Laut Reimer Stegelmann sei es für die Zuschauer nicht zumutbar, wenn ein…
28.02.2005
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