Bildungspolitische Impulse, wie wir sie am Anfang der 70er Jahre erlebt haben, gab es auch in den 90ern nicht. Dabei war durch die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten die Gelegenheit gegeben, die beiden unterschiedlichen Bildungssysteme objektiv zu hinterfragen und zu einem optimalen System zusammenzuführen. Stattdessen wurden in den neuen Bundesländern die westdeutschen Strukturen weitgehend aufgebaut. Trotzdem änderte sich in den Schulen vieles, insbesondere die Art, wie Unterricht gemacht wird.
Ausgehend von Schulen in städtischen Brennpunktbereichen, in denen der Leidensdruck der Lehrer groß war und einzelne Lehrer oder auch ganze Kollegien spürten und erkannten, dass der Unterricht von vor 20 Jahren für die heutigen Schüler nicht mehr passend ist, weil sich unsere Gesellschaft grundlegend geändert hat, wurden neue Wege und Methoden gesucht, gefunden und ausprobiert, um den Unterrichtsstoff zu vermitteln. Diese neuen Methoden wurden in andere Schulen hineingetragen, aufgegriffen, für gut befunden und weitergegeben. So entstand eine Unterrichtsreform von unten, die von der Bildungspolitik und der Erziehungswissenschaft dankend aufgegriffen wurde und unterstützt wird.
Schließlich erfolgte kurz vor Ende des Jahrtausends ein entscheidender Schritt in der Geschichte der Hohlschule:
Nach Volksschule und Hauptschule und
Hauptschule mit freiwilligem 10. Schuljahr
wurde sie nun
Regionale Schule