Die „Raduga-Brücke berlin moskau“ bietet bei „Moskau unterm Regenbogen“ während der Pride-Week zwischen Stadtfest am 13./14. und CSD am 21. Juni zahlreiche Veranstaltungen, bei denen sich die ModkauerInnen offen, frei und ohne Angst vor Repressionen präsentieren können. Die Initiative gründete sich im November 2013 mit dem Ziel, die LGBT-Communitys der Städtepartner Moskau und Berlin zu vernetzen. Durch Fach- und Kulturaustausch wird den Moskauer Partnerorganisationen ein öffentliches Forum geboten. Die Raduga-Brücke wird parteiübergreifend vom Berliner Abgeordnetenhaus unterstützt. „Raduga“ ist das russische Wort für Regenbogen.
Schon das Zeigen des Regenbogens kann seit Einführung des russischen „Propaganda-Gesetzes“ als öffentliche Bekanntmachung gewertet und bestraft werden. Dadurch stehen die LGBT-Communitys in Russland noch stärker unter Druck als zuvor. Die Raduga-Brücke möchte diese homophobe Entwicklung nicht widerspruchslos hinnehmen, hält den Dialog aufrecht und stellt Gästen in Berlin eine andere Lebenswirklichkeit vor. Ihr gehören zahlreiche Gruppen und Projekte aus der Queer-Community und der Russland-Solidaritätsarbeit an.
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