Quartiermeister verbindet unternehmerische Elemente mit ehrenamtlichem Engagement.
Als Unternehmen kauft Quartiermeister sein Pils in einer regionalen Brauerei ein und stellt es Berliner Kneipen, Bars und Clubs zur Verfügung. Als Verein sorgt der Quartiermeister e.V. dafür, dass der Gewinn aus dem Bierverkauf sozialen Projekten im Kiez zu Gute kommt. Quartiermeister zeigt, dass durch die Verflechtung von Wirtschaft und Sozialem gesellschaftlicher Mehrwert geschaffen werden kann. Mitmachen kann dabei jede/r: über den Konsum, durch aktive Vereinsarbeit, per Online-Abstimmung oder mit dem Einreichen von Förderanträgen.
Seit dem Start von Quartiermeister im September 2010 in den Berliner Stadtteilen Neukölln und Kreuzberg wurden über 150.000 Flaschen in inzwischen über 30 Bars und Clubs verkauft. Es profitierten bereits 16 lokale Bildungsprojekte, Kultur- und Sportvereine von
diesem sozialen Gewinn. Vier mal im Jahr stimmen der Kiez und die Internetgemeinschaft online darüber ab, welche der sich vorstellenden Projekte gefördert werden. Aktuell stehen rund 2.000 € pro Quartal zur Verfügung.