Das Ballhaus Prinzenallee im Berliner Wedding ist ein Theater der freien Szene, das sich künstlerisch, programmatisch und organisatorisch interkulturellen und politischen Diskursen widmet. Ursprünglich bekannt für die Aufführung türkischer Theaterstücke des Theater28 e.V., hat sich das Ballhaus seit 2021 unter dem Träger Interkulturell-Aktiv e.V. zu einem Ort für Eigen-, Ko- und Gastproduktionen entwickelt, die Themen wie Flucht, Migration, Rassismus, Diversität, Feminismus und queere Diskurse behandeln. Wir schaffen besonders Raum für migrantische und internationale Künstler*innen/-Gruppen. Häufig stellen wir mit Formaten wie “Paranorma” den Gruppen unsere Bühne mietfrei zur Verfügung, denn wir glauben daran, dass besonders marginalisierte Gruppen, die oft durch das Fördersystem fallen, die Möglichkeit erhalten müssen, ihre Kunst zu zeigen.
Mit unserem vielfältigen Programm – von klassischem Theater über Zirkus, Tanz- und Musiktheater bis hin zu multimedialen Performances – bieten wir Raum für interkulturelle Verständigung und interdisziplinäre Formate. Mehrsprachige Inszenierungen und Übertitel sorgen dafür, dass ein vielsprachiges Publikum teilnehmen kann. Unsere barrierefreien Räumlichkeiten und Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene machen das Ballhaus Prinzenallee zu einem Begegnungsort außerhalb von Nationalität, Sexualität und Klasse, der aktiv zur sozialen Integration und zum gesellschaftlichen Dialog beiträgt. Seit der Spielzeit 2024/25 haben wir mit der "mit.mach.bühne" ein partizipatives Format geschaffen, in dem Bürger:innen selbst auf die Bühne kommen, wie in der Theaterproduktion „Die Schule der Diktatoren“.



