Die Park-Klinik Weißensee wurde am 1. April 1997 als erster Krankenhausneubau nach der Wiedervereinigung im Ostteil Berlins eröffnet. Klinikträger ist eine Gruppe von Anteilseignern, die größtenteils aus der Privatwirtschaft kommen.
Mit ihrem acht Fachabteilungen, der Anästhesiologie und Intensivmedizin, Chirurgie, Plastischen Chirurgie, Gynäkologie, Hals-, Nasen-, Ohrenabteilung, Inneren Medizin, Neurologie und Orthopädie, versorgt die Park-Klinik vor allem Patienten aus den umliegenden Bezirken im Nordosten Berlins. Zunehmend suchen jedoch auch Patienten aus allen Teilen Berlins und sogar aus dem Ausland die Klinik auf. Das medizinische Leistungsspektrum wird durch eine Abteilung für Bildgebende Diagnostik, ein Diagnostiklabor und eine Erste-Hilfe-Stelle ergänzt. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité bildet die Klinik Medizinstudenten im praktischen Jahr aus. In Kooperation mit dem Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen Berlin-Brandenburg e.V. werden Gesundheits- und Krankenpflege/-innen, Krankenpflegehelfer/-innen sowie Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen ausgebildet.
Seit Juni 2005 unterhält die Klinik ein medizinisches Versorgungszentrum, in dem zwei angestellte Ärzte, ein Gynäkologe und eine Internistin, ambulant Patienten versorgen. Im Juli 2005 nahm außerdem die Hauskrankenpflege „Park Vital – Pflege zu Hause“ als Tochterunternehmen der Park-Klinik Weißensee ihren Betrieb auf.
Die Park-Klinik Weißensee ist seit 2001 Mitglied im Netzwerk Gesundheitsfördernder Krankenhäuser der WHO und leistet mit entsprechenden Aktivitäten und Projekten einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der Gesundheit über die eigentliche Krankenhausbehandlung hinaus. Seit März 2004 ist die Klinik zudem durch die Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001 als umweltfreundliches Unternehmen anerkannt und außerdem nach KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Krankenhaus) zertifiziert.
Die Park-Klinik Weißensee kooperiert eng mit ihrer Partnerklinik, der Schlosspark-Klinik in Berlin-Charlottenburg. Viele interne Bereiche, wie Technik, EDV und Personalwesen wurden zentralisiert und stellen ihre Dienstleistungen beiden Kliniken zur Verfügung.