Das Open Goldberg Projekt ist eine Non-Profit-Organisation mit dem Ziel, die Produktion lizenzfreier Kunstwerke und Projekte zu fördern und voranzutreiben. Robert Douglass ist der Gründer und Geschäftsführer des Open Goldberg Projekts.
Über Kimiko Ishizaka:
Kimiko Ishizaka ist eine preisgekrönte Solo-Pianistin, die jüngst mit der lizenzfreien Aufnahme von Johann Sebastian Bach's Goldberg Variationen international für Aufsehen gesorgt hat. Weltweite Bekanntheit erlangte sie als Pianistin des Ishizaka Trio's. Seither gastierte die deutsch-japanische Künstlerin auf zahlreichen namhaften Konzertbühnen, darunter die Berliner Philharmonie, die Oper in Bayreuth oder der Sogakudo-Konzertsaal in Tokyo. Aufgewachsen in einer musikalischen Familie, trat Kimiko Ishizaka seit früherster Kindheit öffentlich solistisch auf. Während ihrer Ausbildung an renommierten Musikhochschulen in Deutschland und den USA sowie während Ihrer späteren Konzerttätigkeit wurde sie mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem Vittorio Gui Kammermusikwettbewerb (Italien), drei aufeinander folgenden Preisen beim Internationalen Charles Hennen Concours (Holland) oder dem ersten Preis des Deutschen Musikwettbewerbs. Mit ihrer Arbeit im Rahmen des Open Goldberg Projekts macht Kimiko Ishizaka es sich zur Aufgabe, ihr Talent und ihre geschulten Fähigkeiten einzusetzen, um die Schönheit klassischer Musik einem neuen Publikum näher zu bringen.
Über die Open Goldberg Variationen:
Das Projekt Open Goldberg Variationen ist ein fan-finanziertes Pionierprojekt, das eine qualitativ hochwertige Aufnahme von Johann Sebastian Bach’s Goldberg Variationen produziert und diese an die Allgemeinheit weiter gegeben hat. Damit ist nun erstmals eine professionelle Aufnahme des historischen Meisterwerks frei verwendbar und kann von Schulen, Universitäten, Privatpersonen oder sogar kommerziellen Produktionen ohne Lizenzbeschränkungen verwendet werden.
Neben der Studioaufnahme entstand im Rahmen des non-profit Projekts ein digitaler Notensatz, der es den Hörern erstmals erlaubt, die Noten mitzulesen während sie gespielt werden. Die neue Technik löst Musik zum ersten Mal vom traditionellen Papier und erlaubt es jedermann das Werk auch nachträglich zu verbessern oder ganz neu über, -auf und umzuarbeiten. Das sogenannte „Score-Following“ verändert auch die Nutzung von Musik selbst: die digitale Fassung kann in Schulen oder Universitäten dazu verwendet werden, Musik zu visualiseren, oder in Webseiten eingebettet werden, um Radioprogramme zu erweitern. Dies geschah erstmals am 24. Juni 2012: Die Open-Goldberg Pianistin Kimiko Ishizaka spielte das gesamte 80-minütige Werk der Goldberg Variationen in einer Live-Sendung von Wisconsin Public Radio ein - Radiohörer und Musikbegeisterte aus allen Ländern konnten über das Internet an der Weltpremiere teilhaben und mit Hilfe des digitalen Notensatzes zum ersten Mal Bach’s Goldberg Variationen live mitverfolgen.