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Nichtraucher-Initiative Deutschland e.V.

Nichtraucher-Initiative Deutschland e.V.

Kinder, die in einem Raucherhaushalt leben, sind täglich Feinstaubkonzentrationen ausgesetzt, die weit über der von der EU festgesetzten Grenze für Städte und Gemeinden gelten. Wissenschaftler der Uni-versität München maßen in Wohnungen mit Rauchern Feinstaubkonzentrationen von mindestens 120 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter, ganz egal, ob am Stadtrand oder an Straßen mit starker Ver-kehrsbelastung. Tabakrauch besteht vor allem aus Feinstaub und ist in seiner Zusammensetzung erheb-lich giftiger als der Feinstaub, den Autos mit Dieselmotoren ohne Rußpartikelfilter in die Luft abgeben.

Über das Unternehmen

Die Plakatwand in der U-Bahn-Station Kröpcke hat Paul Lenz mit voller Absicht gewählt: "Ich halte es für infam und pervers, ausgerechnet dort für Zigaretten zu werben, wo das Rauchen verboten ist." Den Ap-pell an rauchende Eltern sieht er auch als Appell gegen die Tabakwerbung. Er hofft, dass sich noch viele andere verantwortungsbewusste Menschen bei der NID melden und die Kosten für zehn Tage Plakat-wand spenden.

Aktuelle Pressemitteilungen von Nichtraucher-Initiative Deutschland e.V.
Bild: Appell an rauchende Eltern
Nichtraucher-Initiative Deutschland e.V.

Appell an rauchende Eltern

Immer wieder begegnet Paul Lenz Eltern, die mit der Hand ihr Kind und mit der anderen Hand eine glim-mende Zigarette halten. Immer wieder sieht er aber auch nichtrauchende Eltern, die sich mit ihren kleinen Kindern gedankenlos in die Raucherzone eines Restaurants setzen, obwohl es eine Nichtrau-cherzone gibt. Diese bedenklichen Erlebnisse haben ihn bewegt, die Kosten für zehn Tage Plakatierung des Motivs "Kindesmisshandlung Passivrauchen" zu spenden. Der 51-jährige Bauingenieur ist seit 1993 Mitglied der Nichtraucher-Initiative Deutschland …
04.04.2005
Bild: Mit Großplakat gegen Passivrauchen
Nichtraucher-Initiative Deutschland e.V.

Mit Großplakat gegen Passivrauchen

Immer wieder begegnet Roland Putz Eltern, die mit der einen Hand ihr Kind und mit der anderen Hand eine glimmende Zigarette halten - für ihn ein wichtiger Grund, die Kosten für zehn Tage Plakatierung des Motivs „Kindesmisshandlung Passivrauchen“ zu übernehmen. Das Foto zeigt ihn vor der Plakatwand am S-Bahnhof München-Karlsfeld. Vor acht Jahren musste Roland Putz während seiner Ausbildung tagtäglich in verrauchten Großraumbüros arbeiten und hatte abends stets mit tränenden Augen sowie Hals- und Atembeschwerden zu kämpfen. In dieser unerträgl…
16.03.2005
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