Hintergrund
Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann hat sich schon seit seinem Studium an den
Universitäten in Regensburg, Würzburg und der Mayo Clinic in Rochester, MN, USA intensiv
mit dem Thema Krebsentstehung und Krebsprävention auseinandergesetzt und in eigenen
Projekten die Auswirkungen von Bewegung auf den menschlichen Körper erforscht.
Als Chefarzt an der Asklepios Fachklinik für Onkologie, Anschlussrehabilitation und
Rehabilitation in Triberg/Schwarzwald integriert Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann
eigene wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen mit denen internationaler Forscher¬¬gruppen in ein eigenständiges Therapie- und Bewegungskonzept. Es baut auf der Kern-Erkenntnis auf, dass durch ein regelmäßiges Bewegungsprogramm eine Aussicht für Patienten besteht, das Krebsrückfallrisiko signifikant zu senken. Eine individuelle Anleitung zu einem solchen Bewegungsprogramm erhalten Patienten während eines Aufenthaltes in der Klinik.
Die Erkenntnisse von Dr. Widmann werden u. a. von der Molekularbiologin und Nobelpreisträgerin Prof. Dr. Elizabeth H. Blackburn als wesentliche Arbeiten zum Thema Bewegung und Telomere zitiert. Bewegungsmangel führt dazu, dass sich die Telomere – Endstränge der Chromosomen – in unseren Körperzellen verkürzen. Diese Entwicklung gilt als eine mögliche Grundlage für die Entstehung von Tumoren. Um die Länge der Telomere zu erhalten, sind schützende Enzyme notwendig. Durch regelmäßige körperliche Bewegung werden u. a. diese Enzyme aktiviert und dadurch die Telomere stabilisiert.