Merseburger Verlag
Bereits 1837 war im Verlag C. F. Meusel das „Evangelische Choralbuch“, eine Sammlung mit 206 der „gangbarsten Kirchenmelodien“, erschienen. Im Jahr 1849 übernahm der Buchhändler Carl Wilhelm Merseburger den Verlag C. F. Meusel in Weißenfels und benannte ihn in Merseburger Verlag um. Von dem Firmensitz in Kassel ausgehend gibt der weltweit älteste Verlag für Kirchenmusik inzwischen Noteneditionen und auch Bücher zu anderen Themenbereichen, jedoch noch immer mit einem thematischen Schwerpunkt Kirchenmusik heraus. Anlässlich des Spohrjubiläums 2009 erschien im Merseburger Verlag die erste deutschsprachige Spohrbiographie und zahlreiche Erstveröffentlichungen des zu Recht wieder entdeckten Komponisten.