Köln, 12. April 2006. Die Fronten im Streit um die Ausstellung „Flucht, Vertreibung, Integration“ im Bonner „Haus der Geschichte“ verhärten sich, und die Ausstellungsmacher reagieren auf die Kritik der Frauenrechtsorganisation medica mondiale zunehmend nervös.
Die KriktikerInnen hatten sich, unterstützt durch eine Reihe prominenter Intellektueller, der Öffentlichkeit gegegenüber empört darüber gezeigt, dass in der Ausstellung die Massenvergewaltigungen im Zweiten Weltkrieg totgeschwiegen und so das Schicksal Hunderttausender Frauen ignorier…
medica mondiale (www.medicamondiale.org) und prominente Intellektuelle protestieren:
“Haus der Geschichte“ ignoriert Massenvergewaltigungen
Ausstellung „Flucht, Vertreibung, Integration“ klammert Thema aus
Köln, 11. April 2006. In knapp einer Woche, am Ostermontag, geht im Bonner „Haus der Geschichte“ die große Ausstellung „Flucht, Vertreibung, Integration“ zu Ende.
Die Schau hat in der Öffentlichkeit große Aufmerksamkeit gefunden, und die Ausstellungsmacher verweisen stolz auf stattliche Besucherzahlen. Doch was die Verantwortlichen gerne…
Bonn/Köln, 7. März 2006. Zwei von drei Frauen in Liberia wurden in den vergangenen Jahren Opfer sexualisierter Gewalt. Während des 14jährigen Bürgerkriegs wurde Vergewaltigung systematisch als Kriegswaffe eingesetzt. Nach Kriegsende geht die Gewalt gegen Frauen unvermindert weiter, denn der Krieg hat Werte und Normen in der Gesellschaft zerstört und die Gewaltschwelle extrem gesenkt.
Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März rufen die Deutsche Welthungerhilfe (DWHH) und medica mondiale dazu auf, Mädchen und Frauen in Nachkriegsgesellschafte…
Köln, 27. Januar 2006. Vor der Geberkonferenz für Afghanistan in der kommenden Woche zieht die Frauenrechtsorganisation medica mondiale bezüglich der Frauenrechte im Land ein düsteres Fazit: Menschenrechtverletzungen und Gewalt gegen Frauen seien nach wie vor massiv an der Tagesordnung. Dennoch stünden sie nicht auf der Tagesordnung der Geberkonferenz. „Dass die meisten Frauen immer noch täglich geschlagen, diskriminiert und ausgegrenzt werden, muss endlich ganz oben auf der Agenda der internationalen Gemeinschaft und dem afghanischen Entwick…
Mit einer landesweiten Kampagne gegen Kinderheirat machte die Frauenrechtsorganisation medica mondiale in den letzten Monaten in Kabul, Herat und Mazar-i-Sharif von sich reden. Unter anderem sammelten die Mitarbeiterinnen der Frauenrechtsorganisation 6000 Unterschriften gegen diese menschenverachtende Praxis. Am Donnerstag (26. Januar 2006) übergeben sie die Unterschriften an Präsident Hamid Karzai. Auch in Deutschland wird eine medica mondiale-Mitarbeiterin morgen (26.1.06) die Liste an einen Vertreter des Auswärtigen Amtes übergeben.
Köln…
25.01.2006
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