Mecklenburgische Versicherungsgruppe: Die Idee der gegenseitigen Hilfe
Die Mecklenburgische verfügt über 215 Jahre Erfahrung im Versicherungsmarkt. Sie wurde 1797 als Hagelversicherung in Neubrandenburg gegründet und ist damit die älteste private deutsche Versicherungsgesellschaft mit überregionalem Geschäftsbetrieb. Heute hat die Versicherungsgruppe ihren Direktionssitz in Hannover. Mit über 700 Angestellten und ca. 800 hauptberuflichen Agenturen betreut sie mehr als 600.000 Kunden in ganz Deutschland. Bundesweit unterstützen 23 Bezirksdirektionen und zwei Vertriebsbüros den Außendienst. Dabei konzentriert sich die eigenständige, unabhängige Versicherungsgruppe ganz auf ihre Ausschließlichkeitsorganisation als einzigen Vertriebsweg. Die Mecklenburgische Versicherungsgruppe besteht aus
- Mecklenburgische Versicherungs-Gesellschaft a. G.
- Mecklenburgische Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft
- Mecklenburgische Krankenversicherungs-Aktiengesellschaft
Ob es um den Schutz des Eigentums und der persönlichen Rechte geht, um die Absicherung von Personen oder um die Altersversorgung: In den Agenturen der Mecklenburgischen finden Privatpersonen, Gewerbetreibende und landwirtschaftliche Betriebe umfassenden Versicherungsschutz und zuverlässigen Service.
Die wechselvolle Vergangenheit Deutschlands hat die Mecklenburgische Versicherungsgruppe stark geprägt. Sie begann als landwirtschaftlich orientierte Gesellschaft und verlor 1945 ihre Bestände fast vollständig. Ab 1945 wurde der Versicherungsbetrieb von Hannover aus organisiert. Seit 1950 verzeichnet die Mecklenburgische wieder eine kontinuierlich positive Entwicklung. Oft konnte sie sogar entgegen dem allgemeinen Trend Zuwächse verbuchen. Das verdankt sie unter anderem der Kontinuität ihrer Unternehmenspolitik und dem starken Engagement ihrer Führungskräfte, Mitarbeiter und Vermittler.
Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen – gerade auch in der Finanzkrise – immer wieder gemeistert zu haben, unterstreicht die Zukunftsfähigkeit der Muttergesellschaft als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG). Diese Rechtsform bedeutet: Die Versicherungsnehmer sind in den meisten Sparten Mitglieder und Träger des Vereins, so dass die Überschüsse der Versichertengemeinschaft zugute kommen. „Alle tragen gemeinsam die Last des Einzelnen“: Auf dieser Grundidee der gegenseitigen Hilfe basiert das Selbstverständnis des Unternehmens. Das Wissen darum, dass Versicherungsverhältnisse langfristige Vertrauensangelegenheiten sind, spiegelt sich im Slogan „Ihr Vertrauen – unsere Verpflichtung“ wider. Die Agenturen der Mecklenburgischen sind sich bewusst, dass ihnen jeder Kunde sein finanzielles Schicksal anvertraut. Genau das verpflichtet sie zu kompetenter Beratung und einfühlsamer Schadenbearbeitung. Diese Aspekte der Kundenbetreuung sind dem Unternehmen wichtiger als eine Übernahme modischer Produktvarianten oder die Teilnahme am reinen Preiswettbewerb.
Unternehmensziele
Wichtigste Unternehmensziele sind die Versorgung der Vereinsmitglieder mit umfassendem Versicherungsschutz, die Wahrung der Eigenständigkeit als unabhängige Versicherungsgruppe, die Beibehaltung der Rechtsform des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit und das Festhalten am Ausschließlichkeitsvertrieb als unerlässlichem Bindeglied zwischen der Mecklenburgischen und ihren Kunden.
Das Unternehmen ist mit 23 Bezirksdirektionen und 3 Vertriebsbüros im Bundesgebiet vertreten: Bezirksdirektionen in Bremen, Cottbus, Darmstadt, Dortmund, Dresden, Erfurt, Gießen, Hannover, Heilbronn, Kassel, Kiel, Köln, Leipzig, Lübeck, Lüneburg, Magdeburg, München, Neubrandenburg, Passau, Potsdam, Rostock, Schwerin, Würzburg, Zwickau sowie Vertriebsbüros in Bamberg und Freiburg.
Kultursponsoring
Die Mecklenburgische Versicherungsgruppe stiftete 2006 einen Kunstpreis für Bildende Kunst in Mecklenburg-Vorpommern. Der Preis ist mit insgesamt jeweils 10.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre wiederkehrend verliehen. Schirmherr dieses Kunstpreises ist der international anerkannte Künstler Günther Uecker. Preisträgerin 2006 war die Künstlerin Miro Zahra, Preisträgerin 2008 die Künstlerin Tanja Zimmermann. Preisträger 2010 ist der Künstler Bernd Engler. 2012 erhielt die Zeichnerin, Grafikerin und Malerin Gudrun Poetzsch die Auszeichnung.