Alopecia Areata ist eine Autoimmunerkrankung. Sie ist mit allein in Deutschland über einer Million Betroffenen die häufigste entzündliche Haarausfallserkrankung und tritt in jedem Lebensalter auf. Typischerweise liegen am behaarten Kopf eine oder mehrere kreisrunde Stellen vor. Daher spricht man auch von kreisrundem Haarausfall. Häufig bestehen zusätzlich Veränderungen der Fingernägel mit Grübchen, Rillen oder Aufrauungen. Bei der Alopecia Areata entsteht zunächst eine Entzündungsreaktion, die das Haarwachstum stört und schließlich zum Ausfallen des Haares führt. Bei vielen Menschen wachsen die kahlen Stellen auch ohne Behandlung wieder zu, sind also zeitlich begrenzt. Der Haarausfall kann jedoch auch weiter fortschreiten und zum Verlust aller Kopfhaare (Alopecia totalis) oder sogar aller Körperhaare (Alopecia universalis) führen.
Der Bundesverein Alopecia Areata Deutschland e. V. wurde 1991 gegründet. Er bietet Betroffenen Informationen, gibt praktische Hinweise im Umgang mit der Erkrankung und pflegt einen engen Kontakt mit Forschung und Medizin. Gerade für Neu-Betroffene ist der AAD eine wichtige Anlaufstelle, um sich über Therapiemöglichkeiten und Selbsthilfegruppen in ihrer näheren Umgebung zu informieren. Der AAD engagiert sich sehr stark im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, um Vorurteile, mit denen Menschen mit Haarausfall konfrontiert sind, abbauen zu helfen.
Mehr Informationen sind erhältlich im Internet unter
www.kreisrunderhaarausfall.de, Email

, Telefon 02151/786006, Fax 02151/6535453 oder bei der Bundesvorsitzenden Kerstin Zienert unter 01805/786006. Spendenkonto: Alopecia Areata Deutschland e. V., Sparkasse Krefeld, Konto 55 014 500, BLZ 320 500 00.