Der Kunstverein in Bremen wurde als einer der ersten in Deutschland im Jahre 1823 gegründet und ist noch heute privater Träger der Kunsthalle Bremen. Diese spannt in ihrer Sammlung einen Bogen vom 14. Jh. bis in die Gegenwart: Zu sehen sind europäische Malerei vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Skulpturen des 16. bis 21. Jh. und Neue Medien. Ein Schwerpunkt liegt in der französischen und deutschen Kunst des 19. und 20. Jh. Besonders hervorzuheben sind die zahlreichen Gemälde von Paula Modersohn-Becker, Max Beckmann, Lovis Corinth, Max Liebermann und Eugène Delacroix. Das Kupferstichkabinett ist mit über 200.000 Blatt Handzeichnungen und druckgrafischen Blättern eines der bedeutendsten seiner Art. Im Bereich Neue Medien sind u.a. Kunstwerke von John Cage, Otto Piene, Peter Campus, Olafur Eliasson und Nam June Paik ausgestellt. Aktuelle Kunstströmungen fördert der Kunstverein durch die Vergabe des „Kunstpreises der Böttcherstraße in Bremen“ und Ausstellungen des „Förderkreises für Gegenwartskunst“.
Zusätzlich finden regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen statt, die bedeutenden Künstlern und dem gegenwärtigen Kunstschaffen gewidmet sind.