Der gemeinnützige Verein Kulturwerkstatt Dreiländereck e.V. besteht in dieser Form seit Mitte 2004 und nutzt zur Präsentationen seines kulturellen Veranstaltungsprogramms einen im Innenhof gelegenen Raum (Riesstraße 4, 79539 Lörrach), den er sich in Kooperation mit anderen Mietern teilt.
Der Schwerpunkt liegt auf spirituell ausgerichteten Vorträgen, also solchen, die im weitesten Sinne dem seelisch-geistigen Erfahrungsbereich zugewendet sind. Die Kulturwerkstatt Dreiländereck e.V. will als informatives Begegnungsforum seriöse, authentische Ansätze vorstellen und so ein vorurteilsfreies Kennenlernen ermöglichen. Sie möchte Brücken bauen, auch über weltanschauliche bzw. fachwissenschaftliche Grenzen hinweg. Sie versteht sich als unabhängiger, zu einem vertiefenden Austausch anregender Impulsgeber, der eine Lücke im regionalen Kultursektor schließt. So wird sie auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Dementsprechend heißt es im Kommentar des Redakteurs Bernhard Konrad in der "Oberbadischen":
"Kultur blüht in Lörrach auch in der Nische – im Fall der Kulturwerkstatt Dreiländereck ohne Unterstützung durch Kommune, Fördertöpfe oder Sponsoren. [...] Dieser Rahmen schafft indes die Basis für vollkommene thematische Unabhängigkeit. [...] Ein Blick in die Referenten-, Themen- und Gästeliste zeigt [...], dass es der Einrichtung weder um kommerzielle noch um betuliche Esoterik geht, sondern um einen seriösen Anspruch. Kurzum: Die Kulturwerkstatt bietet einen geistigen Raum, der den Lörracher Kulturbetrieb um eine nonkonfirmistische Facette bereichert."
Neben der Vorstellung der Erkenntnisse traditionellen Wissens und neuer Forschungsmethoden im Zeichen ganzheitlicher Wissenschaft, will die Kulturwerkstatt auch einer aus tieferen Quellen schöpfenden Kunst durch Lesungen, Konzerte sowie wechselnde Ausstellungen Raum gewähren. Ferner bringt sie innovative Ideen zur Gesellschaftsgestaltung, die aus einem ganzheitlichen Welt- und Menschenbild hervorgehen, ins Gespräch (z. B. die Dreigliederung, die der Vereinsstruktur zugrunde liegt).
Die Kulturwerkstatt Dreiländereck e.V. lädt bekannte wie unbekannte Referierende und Künstler aus der Region und größerer Entfernung ein. Bislang fanden über 70 Veranstaltungen statt, darunter z. B.
- Vorträge und Seminare mit Willi Seiß (anthroposophisch orientierter Geistesforscher); Bruno Baumann (Abenteurer und Entdecker); Siegfried Woitinas (Mitbegründer des Forum3, Stuttgart); Rainer Holbe (TV-Moderator); Dr. Susanne Bömers (evang. Pfarrerin); Jörg Schauberger (Enkel des Erfinders Viktor Schauberger); Christian Schneider (Herausgeber des Kabbalisten Friedrich Weinreb); Prof. Erik Hornung (Ägyptologe); Margrit Irgang (Zen-Lehrerin); Gertrud Emde (christliche ‚Heilerin’); Dr. Jacob Bösch (ehem. Chefarzt der EPD Baselland sowie Privatdozent an der Universität Basel); Anouk Claes (Hellsichtige, Basel); Dr. Hubert Tita (ehem. kath. Priester); Prof. Regine Kather (Dozentin an der Universität Freiburg); Prof. Bruno Binggeli (Astrophysiker)
- Lesungen mit Robert Schneider (Autor des verfilmten Welterfolgs „Schlafes Bruder“); Galsan Tschinag (Dichter, Häuptling und Schamane aus der Mongolei) sowie Christoph Meckel (deutscher Schriftsteller und Graphiker)
- Konzerte u.a. mit Roland Kroell (Barde); dem Ensemble Morgenröte (sephardische Musik); Ulrich Lacher (Musiklehrer) mit seiner Schülerband sowie der Sängerin, Pianistin und Songwriterin Anke Johannsen
Die Homepage des Vereins enthält fortlaufend Berichte über gewesene Veranstaltungen und informiert über künftig geplante. Einzelne Veranstaltungen wurden auch publiziert, so etwa ein Vortrag über die Passion Christi von Willi Seiß (www.fhab.de), ein Beitrag Eckart Böhmers, des Intendanten der Kaspar Hauser-Festspiele (www.sentovision.com), sowie Auszüge des Konzerts von Anke Johannsen auf der CD „More than it seems“ (www.anke-johannsen.com).
Für Vortragsveranstaltungen wird aus sozialen Gründen in der Regel ein Eintritt in freiwilliger Höhe erhoben (Richtsatz 5 Euro)