Das Kollektiv Bauchladen Monopol (Hamburg/Köln) bewegt sich seit 2004 an der Schnittstelle von Kunst, Politik und der praktischen sowie theoretischen Auseinandersetzung mit den szenischen Künsten. Es verbindet Choreografie und Performance und setzt dies in verschiedenen Räumen in Szene. Seit 2010 liegt der künstlerische Schwerpunkt auf Interventionen in der Stadt als öffentlicher Raum. In den Aktionen geht es dem Kollektiv um geschriebene und ungeschriebene Regeln und Gesetze des öffentlichen Raumes und wie sich diese mit Bewegung und Körperpräsenz unterlaufen lassen. Dabei fragt sich Bauchladen Monopol immer wieder: Was passiert, wenn vier Durchschnittsfrauen öffentlichen Raum tanzend intervenieren – ohne Ankündigung und Erklärung?
Bauchladen Monopol sind Carolin Christa, Regina Rossi, Sonia Franken und Sophia Guttenhöfer.