Seit mehr als 45 Jahren steht der Name KESSEL für die Entwässerung von Gebäuden und Grundstücken.
Mit der Herstellung von Werkzeugen und Spritzgussteilen für die Kunststoff verarbeitende Industrie fing 1963 alles an. Firmengründer Bernhard Kessel stand damals noch selbst an der Werkbank. Doch der ideenreiche Pforzheimer war stets auf der Suche nach einer eigenen Nische, in der er Produkte selbst entwickeln und vermarkten konnte. Bereits fünf Jahre später entwickelte Kessel die ersten Erzeugnisse für Entwässerungstechnik und hatte sich zunächst auf Abläufe und Rückstauverschlüsse spezialisiert. Zum Durchbruch verhalf dem Unternehmen die ebenso einfache wie geniale Idee, Rückstauverschlüsse nicht mehr aus Gusseisen, sondern aus Kunststoff herzustellen. So konnten diese nicht nur viel günstiger angeboten werden, sondern ließen sich erstmals auch in bestehenden Leitungen nachrüsten. Bis heute prägen die Offenheit für neue Lösungen und das Selbstverständnis als „Ideenschmiede“ die Entwicklung des Unternehmens. Sie waren auch ein wesentlicher Motor für die Erschließung immer neuer Geschäftsfelder: So stellt KESSEL seit 1981 Fettabscheider aus Kunststoff her – ein durchaus mutiger Schritt, wurden doch damals fast alle Abscheider aus Edelstahl oder Beton gefertigt. Heute hat sich der Werkstoff wegen seiner hervorragenden Eigenschaften weitgehend durchgesetzt. Mitte der Neunziger Jahre stieg das Unternehmen in das Segment Umwelttechnik ein. Kleinkläranlagen, Schächte und Systeme zur Wasserreinigung haben sich seither zu einem wichtigen Umsatzbringer entwickelt. Derzeit umfasst das Produktspektrum über 3.000 Artikel für die Entwässerungstechnik im Hoch- und Tiefbau – von der Design-Duschrinne über Kunststoffschächte bis hin zur Regenwassernutzungsanlage.