Das katholische Pfarrheim in Hermeskeil ist zur Anlaufstelle für alle Altersklassen geworden: Das Johanneshaus in Hermeskeil ist eines von 500 Mehrgenerationenhäusern (MGH) in Deutschland.
Mit den Mehrgenerationenhäusern verbindet sich das allgemeine Ziel, offene Orte für alle Altersklassen einzurichten, an denen der gegenseitige Austausch von Jung und Alt möglich ist, wo soziale Dienstleistungen erbracht werden, Angebote dazu beitragen, Familie und Beruf besser miteinander zu vereinbaren oder Menschen in schwierigen Lebenssituationen eine Anlaufstelle finden. Das Johanneshaus biete sich dafür durch seine „gewachsene Struktur, auf der sich gut aufbauen lässt“ förmlich an, betonte die CDU-Politikerin Ursula von der Leyen bei ihrem Besuch in Hermeskeil. Die offizielle Kür zum MGH bedeutet nämlich mitnichten, dass im Hermeskeiler Pfarrheim das Unterste nach oben gekehrt werden muss. Denn das 1967 gebaute Johanneshaus dient seit jeher als Altenbegegnungsstätte, als Domizil für das Bildungswerk, mehrere Vereine und Jugendgruppen.
Die finanzielle Unterstützung des Bundes ist bis 2014 gesichert und die Renovierung abgeschlossen.