Die im südhessischen Bensheim ansässige Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie wurde 1972 von dem Unternehmer Karl Kübel (1909-2006) gegründet. Der erfolgreiche Möbelfabrikant brachte den Erlös aus dem Verkauf seiner 3k-Möbelwerke und den größten Teil seines Privatvermögens in die Stiftung ein. Die Stiftungsarbeit basiert auf der Überzeugung, dass die Eltern-Kind-Beziehung das Leben entscheidend prägt und dass stabile Familien die Voraussetzung für eine optimale kindliche Entwicklung sowie für eine zukunftsfähige Gesellschaft bilden. Die Karl Kübel Stiftung ist überwiegend operativ tätig und stärkt Familien, Eltern und Kinder, indem sie
sich für unterstützende gesellschaftliche, bildungs- und familienpolitische
Rahmenbedingungen einsetzt; die Projekte folgen dem Prinzip der ‚Hilfe zur Selbsthilfe’ und sind präventiv und nachhaltig ausgerichtet.
Die gemeinnützigen Aktivitäten der Stiftung gliedern sich in drei Bereiche: Bildung, Entwicklungszusammenarbeit und Inlandsarbeit:
Das Odenwald-Institut in Hessen, das Felsenweg-Institut in Sachsen, das
Osterberg-Institut in Schleswig-Holstein sowie ein Institut in Indien richten ihre Bildungsangebote an Multiplikatoren für familienunterstützende und
-begleitende Maßnahmen, an Führungskräfte und an Familien selbst.
Die Entwicklungszusammenarbeit der Stiftung begleitet derzeit rund 50 Projekte in Indien, den Philippinen und dem Kosovo.
Im Inland werden Projekte für Eltern und Kinder mit Multiplikationswirkung
durchgeführt. Ab 2010 verleiht die Stiftung jährlich den Karl Kübel Preis, der mit 50.000 Euro dotiert ist und vorbildliche Initiativen im Bereich der ‚Frühen Kindheit’ in Deutschland auszeichnet.
Weitere Informationen unter www.kkstiftung.de