Der Kölner Kammerchor CONSONO wurde von Harald Jers gegründet und ist seit über 17 Jahren auf deutschen und internationalen Bühnen unterwegs. In dieser Zeit hat er zahlreiche nationale und internationale Chorwettbewerbe gewonnen und sich so als einer der besten Kammerchöre Deutschlands etabliert.
Regelmäßige Rundfunk- und Fernsehauftritte sowie CD-Einspielungen und Einladungen zu bedeutenden Musikfestivals unterstreichen die hohe chorische Qualität des Ensembles und das internationale Ansehen. Das Repertoire reicht von Musik der Renaissance und Barockzeit über die Romantik bis hin zu Chormusik des 20. und 21. Jahrhunderts.
Seit seinen Anfängen veranstaltet der Chor Konzerte mit Musik aus unterschiedlichen Epochen und Ländern. Ein Schwerpunkt des Ensembles liegt in der Erarbeitung bisher weitgehend unbekannter, anspruchsvoller A-cappella-Literatur sowie deren, dem jeweiligen Stil entsprechende, authentische Aufführungsweise. Der homogene Chorklang und die Transparenz der Stimmen von CONSONO werden in der Presse immer wieder als herausragend gelobt. Hintergrund ist die intensive Beschäftigung mit der akustisch-musikwissenschaftlichen Forschung des Leiters Harald Jers, die unmittelbar in die Proben- und Konzertarbeit einfließt.
Harald Jers
Harald Jers ist Dirigent und Professor für Chorleitung an der Musikhochschule Mannheim. Neben seiner Dozententätigkeit an mehreren europäischen Musikhochschulen leitet er internationale Dirigierkurse und Workshops. Darüber hinaus ist er Juror bei Chor- und Kompositionswettbewerben sowie Referent an internationalen Musikakademien und bei Fachsymposien. Ein besonderes Markenzeichen seiner dirigentischen Arbeit stellt die Kombination von verschiedenen Disziplinen dar, welche auf Studienabschlüssen in Dirigieren, Schulmusik/Hauptfach Gesang, Kirchenmusik und Physik beruht.
Musikalisches Hintergrundwissen durch intensive Forschungstätigkeit im Bereich Chor- und Raumakustik nutzt er zur qualitativen Verbesserung des Chorklangs, für eine effektivere Probenmethodik und zur optimierten Aufstellung von Orchester und Chor. Einladungen als Gastdirigent zu Chören und Orchestern führten ihn auf Konzertreisen durch Europa, Asien und in die USA. Er erhielt den ersten Preis der „Acoustical Society of America“ für wichtige Forschungsergebnisse sowie den Dirigenten-Grand-Prix beim internationalen Chorwettbewerb in Debrecen 2010.