Ein in der Vergangenheit schwacher Uranmarkt hat zu einem Rückgang der Uranexplorationstätigkeiten geführt. Doch nun wird Uran gebraucht.
Für den zukünftigen Uranbedarf der Welt gibt es verschiedene Berechnungen. Ein Szenario geht von einer Urannachfrage im Jahr 2030 von knapp 80.000 Tonnen aus und für 2040 von einem Uranbedarf von gut 112.000 Tonnen aus. Ein anderes Szenario erachtet eine Urannachfrage von 99.000 Tonnen für 2030 und für 2040 von rund 156.000 Tonnen Uran für realistischer. Nachdem Uran wieder begehrter geworden ist, Stichwor…
Wohin die Reise auch geht, der US-Dollar dürfte sich weiterhin abschwächen und das ist gut für Edelmetalle.
Grundsätzlich sind in der nächsten Zeit zwei verschiedene Szenarien möglich. Einmal driftet die Wirtschaft weltweit in eine Rezession ab. Dabei kann man noch darüber streiten, ob sie nicht schon da ist. Hat die Wirtschaft es mit einer gravierenden Rezession zu tun, wobei das Bruttoinlandsprodukt schrumpft, dann würden die Unternehmensgewinne sinken. Staatsanleihen würden sich anfangs noch gut halten. Investoren würden sich dann von Fin…
Zunächst ließ die FED lässt die Aktienkurse Explodieren, bis in den Donnerstag hinein. Aber dann…
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
während wir in unserem letztwöchigen Wochenrückblick noch titelten "Vollgas auf der Zielgraden zum Wochenende?!" heißt es heute "Mit Vollbremsung ins Wochenen-de". Dabei stand die vergangene Woche ganz im Zeichen der Fed, die dann auch dass lieferte, was die Märkte erwartet haben. Entsprechend reichten die Kurssteige-rungen bis in den Donnerstag hinein. Der Grund: die Fed signalisierte eine rückläufige Inflati…
Chinas Appetit auf Zinn wächst und Lieferängste in Peru nehmen zu.
Der Zinnpreis hat die 30.000 US-Dollar-Marke durchbrochen. Die Importe Chinas haben dieses Jahr bereits zugenommen und die Bedenken bezüglich einer Zinnversorgung sind um 17 Prozent angestiegen. Noch im März 2022 kostete die Tonne Zink rund 50.000 US-Dollar. Dann fiel der Preis bis auf etwa 17.000 US-Dollar. Denn Lockdowns sorgten für eine Abkühlung der Lötmittelnachfrage. Doch nun hat sich das Bild gewandelt. Allein in 2023 ist der Zinnpreis bereits etwa 17 Prozent nach oben…
Im großen Goldverbraucherland China war das grundlegende Interesse an Goldanlagen in 2022 höher als im Vorjahr.
Nachdem China die Covid-19-Beschränkungen fallen gelassen hat, sollte die Nachfrage der chinesischen Bürger nach Goldinvestitionen wieder deutlich ansteigen. Goldbarren und -münzen sollten an Attraktivität gewinnen. So sieht es auch das World Gold Council in seinem neuesten Bericht. Auch die wirtschaftliche Erholung Chinas wird dazu beitragen. Auch in Indien hat in 2022 die Barren- und Münznachfrage gelitten, doch mit einer Wiederb…
Das meiste Kupfer kommt aus Chile, gefolgt von Peru. Doch in Peru existieren politische Unruhen.
Rund zwölf Prozent des weltweiten Kupfers kommen aus Peru. Doch in Regionen, die etwa 20 Prozent des Bruttoinlandsproduktes ausmachen, gibt es regelmäßig Unterbrechungen in der Produktion, auch in Bergbauregionen. Die Bergbauindustrie ist also Störungen unterworfen. Gerade in jüngster Zeit scheint die Bergbauindustrie besonders im Blickpunkt von Protesten zu stehen. Im Dezember und im Januar hat die Wirtschaftstätigkeit bereits gelitten. Wenn es …
Gold ist eine Versicherung gegen die Geldentwertung, das ist durch die geschichtliche Entwicklung belegt.
Physisches Gold in Form von Münzen oder Barren kann in jede Währung umgewechselt werden. Wer einen Währungscrash fürchtet, der findet in dem wertvollen Metall eine sichere Anlagemöglichkeit. Gold wird nie wertlos werden, bei Währungen ist dies bereits passiert, das Edelmetall schützt also gegen Finanzkrisen. Da denke man nur an die Finanzkrise 2007 bis 2009, als Gold, das älteste Zahlungsmittel der Erde satte Gewinne einfuhr. Bei schwere…
Das World Gold Council hat wieder die neuesten Daten zum Goldmarkt veröffentlicht.
Um 18 Prozent stieg die Goldnachfrage im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr an. 4.741 Tonnen Gold wurden 2022 nachgefragt, so viel wie seit 2011 nicht mehr. Verantwortlich dafür waren unter anderem die Zentralbanken. Diese haben rund doppelt so viel Gold wie in 2021 zugekauft, ein neues 55-Jahre-Rekordhoch. Auch eifrig beim Gold zugelangt haben die Käufer von Münzen und Barren, vor allem in Europa und speziell in Deutschland. Dadurch wurde sogar die sch…
Normalerweise betragen Korrekturen beim Goldpreis acht bis zehn Prozent, bei Goldminenunternehmen etwas mehr.
Mit einer scharfen Korrektur rechnen Experten derzeit nicht, denn dafür hat sich der Preis nicht weit genug bewegt. Steigt der Goldpreis, dann steigt in der Regel auch die Nachfrage an den Terminbörsen. Als der Goldpreis über 2.000 US-Dollar je Unze lag, vor etwa einem dreiviertel Jahr, gab es mehr als 300.000 Kontrakte am Tag. Momentan sind es weniger als 200.000 Kontrakte. Doch in diesem Bereich könnte eine Korrektur bevorstehen. D…
Ende 2022 gab es auf dem Kobalt-Markt einen kleinen Überschuss, so dass der Kobaltpreis Ende 2022 etwas niedriger war als Ende 2021.
Verantwortlich war zum einen ein höheres Angebot aus dem Kongo und aus neuen Kobalt-Projekten in Indonesien. Zum anderen sorgten im ersten Halbjahr 2022 Corona-Beschränkungen in China für Auswirkungen auf die Batterielieferkette des Landes. Auch die Nachfrage nach tragbarer Elektronik ging nach unten. Da die Fundamentaldaten für den Rohstoff langfristig aber sehr gut sind, konnte auch dies die Preise nicht abst…
Der starke Goldpreis ist gut für Goldunternehmen und besonders für Gold-Royalty-Gesellschaften.
Viele Experten sind der Meinung, dass das Ende der Fahnenstange beim Goldpreis noch nicht erreicht ist. Investoren streben nach Sicherheit in diesen von Krisen, Unsicherheiten und geopolitischen Querelen gebeutelten Zeiten. Gold dient zur Absicherung, das ist allgemein bekannt. Und da punkten Royalty-Gesellschaften mit den ihnen innewohnenden besonderen Eigenschaften. Investitionen und Betriebskosten für eine Mine liegen bei den Minenfirmen, nicht…
Eine eigentlich langweilige Handelswoche war bis zum Freitag auszumachen. Denn bis dahin pendelten die Märkte eher richtungslos leicht aufwärts und wieder etwas abwärts.
Kurz vor dem Wochenende kam noch Schwung rein!
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
am Freitag kletterte die Wall Street nach oben und vor allem die Techwerte konnten ein kräftiges Kursplus verbuchen. Inzwischen hat wieder eine spannende Berichtssaison begonnen, in der die Einschätzungen weit auseinander gehen. In Anbetracht der Tatsache, dass gerade die europäischen Börsen …
Die iranische Regierung verkauft Goldmünzenzertifikate, um Bargeld zu beschaffen und die Inflation zu bekämpfen.
Die Währungs- und Inflationskrise im Iran wächst und wächst. Nun verkauft die Regierung Münz-Zertifikate, um dem entgegenzuwirken. Der Iran wird immer mehr isoliert, das hat negative Auswirkungen auf die Wirtschaft dort. Der iranische Rial fällt enorm und ist gegenüber dem US-Dollar nach unten gerauscht. Die Vorgeschichte ist bekannt, eine 22-jährige iranische Kurdin starb im Polizeigewahrsam. Die Proteste gegen Menschenrechtsverl…
Wasserstoff könnte sich zu einer Energiequelle für die Zukunft entwickeln. Aktuell sind auch Kernkraftwerke notwendig.
Vor mehr als 150 Jahren schrieb Jules Verne, dass das Wasser die Kohle der Zukunft sei. Wasser, das durch elektrischen Strom zerlegt wird, sei die Energie von morgen. Wasser also als das Öl des 21. Jahrhunderts. Mithilfe erneuerbarer Energien wie Wind- und Sonnenenergie Energie in beliebiger Menge herzustellen, ist noch ein Wunschtraum. Aber die Bestrebungen laufen, künftige Lieferanten werden gesucht und die Forschung wird …
In 2022 hat China sehr viel Gold importiert.
Die Zahlen zeigen es, im Jahr 2022 hat China 524 Tonnen Gold, Wert zirka 33 Milliarden US-Dollar, eingeführt. Dies markiert bei den Schweizer Goldexporten nach China ein Vierjahreshoch. Im Jahr 2021 lag die Importmenge Chinas aus der Schweiz bei 354 Tonnen Gold. Auch beim russischen Gold hat China deutlich mehr zugegriffen als im Vorjahr, nämlich ist hier ein Plus von 67 Prozent zu verzeichnen. Der Goldhunger Chinas, dem größten Goldkonsumenten hat also deutlich zugelegt. Nicht nur China, auch and…
Gold und Silber sind eine Wertanlage. Auch als Geschenk etwa zum Valentinstag könnte daran gedacht werden.
Im Vergleich zu Bargeld besitzt ein Gold- oder Silbergeschenk den Vorteil für einen bleibenden Wert zu sorgen. Münzen und Barren haben bereits im letzten Jahr ihre Attraktivität steigern können. Auch kann mit einem Edelmetallgeschenk der Inflation getrotzt werden. Trotz gestiegener Lebenshaltungskosten stehen Gold und Silber hoch im Kurs, selbst jüngere Semester haben dies erkannt. Früher schätzten schon die Inkas das Gold. Sie sahen im…
Die Großbank Goldman Sachs sieht starke Argumente, dass neben Gold besonders Industriemetalle die Gewinner sein werden.
Seit 2020 spricht Goldman Sachs von einem Rohstoff-Superzyklus. Langfristige Argumente sprechen heute mehr denn je für Rohstoffe. Ein Grund seien die langfristigen Investitionen, die fehlen. Zudem seien die Lagerbestände auf einem niedrigen Niveau. Auch erschöpfte Förderkapazitäten wären ein Thema, das gut für die Rohstoffe ist. Für die kommenden zwölf Monate prognostiziert die Bank, dass die Industriemetalle um 29,6 Prozen…
Der Goldpreis hat vor kurzem ein Achtmonatshoch erreicht. Im Edelmetall könnte noch mehr Potenzial stecken.
Die Unsicherheiten auf den Finanzmärkten bestehen weiter. Zentralbanken wollen die Inflationsraten nach unten bringen. Dies birgt die Gefahr einer Rezession. Charttechniker sehen Gold in einer soliden Position, dabei sei kurzfristig noch Aufwärtspotenzial gegeben. Wann das alte Allzeithoch des Goldpreises von 2.078,80 US-Dollar je Unze gebrochen werden könnte, da wird eifrig diskutiert. Der mildere Kurs der Fed bei den Zinserhöhungen r…
Besonders gegen Ende des vergangenen Jahres haben sich noch viele Käufer für ein Elektrofahrzeug entschieden.
Im Jahr 2022 wurden mit mehr als 470.000 reinen Elektro-Pkws so viele E-Autos in Deutschland zugelassen wie nie zuvor. Verkauft wurden bis November 2022 gut 366.000 Elektrofahrzeuge. Auf Europas Straßen werden für 2022 geschätzte 14,5 Prozent elektrisch unterwegs gewesen sein. Bis 2025 wird eine Marktdurchdringung von 20 Prozent prognostiziert. Autobauer wie beispielsweise Ford, Opel, Peugeot und Jaguar wollen bis 2030 nur noch Elekt…
Deutschland will aus der Atomenergie aussteigen, doch wie sieht es im Rest der Welt aus?
Keine Kernkraftwerke gibt es in Österreich. Unsere Nachbarn haben die Atomfreiheit sogar im Bundesverfassungsgesetz verankert. Die Schweiz verfügt noch über Kernkraftwerke, die in Betrieb sind. Auf lange Frist ist dort der Atomausstieg aber geplant. In Belgien laufen mehrere Kraftwerke. Der für 2025 geplante Ausstieg wurde jedoch revidiert. 2022 wurde eine Verlängerung von Kraftwerksblöcken um weitere zehn Jahre verkündet. Italien ist vor einigen Jahren …