Der Internationale Suchdienst in Bad Arolsen dient Opfern der Naziverfolgung und deren Angehörigen, indem er ihr Schicksal mit Hilfe seiner Archive dokumentiert. Diese historischen Zeugnisse bewahrt der ITS und macht sie der Forschung zugänglich.
Der ITS untersteht den elf Staaten des Internationalen Ausschusses für den Internationalen Suchdienst (Belgien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Israel, Italien, Luxemburg, Niederlande, Polen, Großbritannien, USA). Grundlage sind die Bonner Verträge von 1955 und das Änderungsprotokoll von 2006. Im Auftrag des Ausschusses wird der ITS vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) geleitet und verwaltet. Finanziert wird die Einrichtung aus dem Haushalt des Bundesinnenministeriums. Der Haushalt des ITS beläuft sich auf 14 Millionen Euro jährlich.