Über (I)NTACT e.V.
(I)NTACT: Kein Mädchen soll mehr verstümmelt werden
(I)NTACT e.V., die Internationale Aktion gegen die Beschneidung von Mädchen und
Frauen, wurde 1996 von Christa Müller gegründet. Vereinszweck ist die Überwindung
der weiblichen Genitalverstümmelung.
(I)NTACT unterstützt Partnerorganisationen in afrikanischen Ländern finanziell und
Organisatorisch bei Projekten gegen FGM (Female Genital Mutilation). Ziel der Arbeit
ist es, durch flächendeckende Aufklärung in Schwerpunktländern die Tradition der
Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen vollständig abzuschaffen.
Erfolgreiche Strategien
Das Ziel, FGM nachhaltig abzuschaffen, kann nur durch breit angelegte Aufklärung an
der Basis erreicht werden. Die Projektarbeit von (I)NTACT und ihren Partnern besteht
daher aus einer Kombination verschiedener Ansätze, die je nach Situation und
Projektforschritt ein unterschiedliches Gewicht haben:
• Direkte Aufklärung der Bevölkerung (Einzel- und Gruppengespräche)
• Einbeziehung lokaler Autoritäten, wie Dorfchefs, Imame, Fetischprister oder
Lehrer, in die Aufklärungskampagnen
• Mitwirkung von (ehemaligen) Beschneiderinnen; Vergabe von Kleinkrediten
• Sicherung der Nachhaltigkeit
Aufklärungsarbeit in Deutschland
In Deutschland leistet (I)NTACT Informations- und Aufklärungsarbeit für die deutsche
Öffentlichkeit und ist in allen Fragen, die mit Genitalverstümmelung zusammenhängen,
Ansprechpartner für Einzelpersonen und Organisationen.
(I)NTACT e. V. ist als gemeinnützig und mildtätig anerkannt.