Die Hans Peter Zimmer Stiftung wurde 2011 als gemeinnützige Stiftung anerkannt und verortet sich innerhalb einer 10.000 qm großen, denkmalgeschützten Architektur. Mit dem Ziel eine neues Kunstzentrum, das WELTKUNSTZIMMER zu gründen, welches Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Musik lebendig unter einem Dach verbindet und fördert, startete die HPZ-Stiftung bereits im Mai 2011 mit einem umfangreichen Vorprogramm. Nach und nach eröffnen sich unterschiedliche Zimmer und geben dem WELTKUNSTZIMMER seine Form. Die Ausstellung „Soramame" mit acht in Deutschland lebenden, japanischen Künstlern in 2011 und das Butoh-Festival mit sieben, teils japanischen Tänzern, wurde mit der Ausstellung „Back from Japan" im März 2012 und der Eröffnung des GÄSTEZIMMERs, als Präsentationsort mit 6 Künstlergaststudios, fortgesetzt. Parallel begann die Konzertserie MUSIKZIMMER, in der monatlich durch wechselnde Scouts, Bands aus Düsseldorf und Umgebung vorgestellt werden. Talentierte Nachwuchskünstler wie zum Beispiel Honig, Pipeline Club und ARTWON ARTOWN ARTNOW aber auch etabliertere Künstler wie Toulouse Low Trax traten hier auf. Die Installationsausstellung "DYSSOMNIA-Rauminterventionen" bespielte erstmals im Juni das EXPERIMENTIERZIMMER mit 8 in NRW arbeitenden Künstlern. Vor Ort eigneten sie sich über einen längeren Zeitraum die besonderen, urbanen Räume der HPZ-Stiftung an und boten eine spannende Auseinandersetzung zeitgenössischer Kunst. Partnerschaften wie mit "Düsseldorf ist ARTig", das "asphalt Sommerfestival", ein Performance-Parcours mit der tanzmesse nrw, eine mehrmonatige Tanzrecherche mit dem NRW KULTURsekretariat und eine Kooperation anlässlich des Transfer-Projektes/Korea mit der Kunsthalle Düsseldorf bereichern als Partnerprojekte unser Programm und sollen auch im nächsten Jahr weiter mit Düsseldorfer Institutionen und Künstlern ausgebaut werden.