Die Grüne Jugend Bergstraße kritisiert den Vorschlag von Bundesarbeitsminister Müntefering Jugendlichen das Arbeitslosengeld II spürbar zu kürzen. Diesen Versuch den Bundeshaushalt zu Lasten der Jugend zu sanieren lehnen wir klar ab, stellt Maximilian Plenert aus dem junggrünen Kreisvorstand klar. Diese Menschen zum Sündenbock für die enormen Kosten von Hartz IV zu machen sei absurd, meint Plenert. Deren Ursache liege eher an den handwerklichen Fehlern der damaligen de facto großen Koalition, die Hartz IV beschloss.
Von den ursprünglichen Zielsetzungen von Hartz IV gerade arbeitslosen Jugendlichen zu helfen, entferne man sich immer weiter. Das Ziel alle erwerbsfähigen Hilfebedürftige unter 25 Jahren unverzüglich in Arbeit oder eine Ausbildung zu vermitteln funktioniere in der Realität offensichtlich nicht. Anstatt die Arbeitslosen zu beschimpfen sollte sich die Bundesregierung besser um die Einlösung ihrer Versprechen zu kümmern, rät Plenert.
Die Grüne Jugend fordert alle Beteiligten auf der Jugend von heute eine Perspektive zu geben. Gerade Jugendlichen mit schlechten oder keinem Schulabschluss brauchen eine intensive Betreuung und die Möglichkeit Schulabschlüsse nachzuholen. Die Tatsache, dass sich die Situation für Jugendlichen in einem so reichen Land wie Deutschland so schlecht darstelle sei eine Schande, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.